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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Max Grundig, der Meister aller Klassen !

Die Firma Grundig und die Hobby Magnetband Geräte.

Max Grundig aus Fürth
war in Europa einmal der absolute Marktführer, jeden- falls zu seiner Zeit. Die Stückzahlen, die Grundig insgesamt weltweit abgesetzt hat, (es waren über 66 Millionen Geräte) ich glaube, das hat kein anderer geschafft. Der Mann war einfach genial, die Zeit war reif, die Grundig Produkte endlich wieder aus Deutschland waren allesamt gefragt.
1952 war Grundig Europas größter Radio- Hersteller und 1955 war Grundig (Eigenaussage) der größte Tonband- geräte Hersteller der Welt (jedenfalls eine Zeit lang, und dann kamen die Japaner).

 

Nur eines hatte auch er vergessen :

Wenn Du mal ganz oben angekommen bist, dann mußt Du aufpassen, denn dann geht es nur noch abwärts.


Der Autor hatte sich ganz ganz früh von seinem mit allen Mitteln und aller Kraft gesparten Geld ein großes TK 320 gekauft. Das war einiges früher als irgend wann die erste REVOX A77 kam.

Bringen Sie Zeit mit und machen Sie es sich gemütlich

Wo es viel Licht gibt, gibt es natürlich auch Schatten und ganz schön schwarze Seiten oder Flecken, die in der Auftragsbio- graphie zum 75. Geburtstag natürlich nie vor kamen. Nicht nur ein 10 Seiten Bericht im Spiegel kratzte schon damals am Image des Max Grundig, auch weitere Artikel in den Wirtschaftsnachrichten und ein später Film in 2005 konnten manch Lied vom Max "singen".

So hat Max Grundig mit seiner Marktmacht gezielt manch einen Konkurrenten (indirekt) in den Ruin getrieben. Die von der EU heutzutage entdeckten und geandeten Wettbewerbsverletzungen (z.B. von Microsoft) klingen fast harmlos gegen die rüden (und illegalen) Praktiken von damals, als zum Beispiel die kleine Firma Saba (und auch Wega) Farbfernseher bauen wollte und Grundig das ganz gezielt torpedierte.

Wir haben hier eine große Bilder Galerie erstellt.

Auf den nächsten Seiten staunen und lächeln Sie mit uns, denn dort sehen Sie Opas Schätze (und natürlich auch die von Oma), die so mancher bei sich auf dem Speicher (dem Dachboden) oder im Keller oder der Garage wieder entdeckt hat.

 

Es ist schon erstaunlich, was für eine Typenvielfalt an Tonbandgeräten sich unser "kleines" Wirtschaftswunderland Deutschland (damals noch ohne die Brüder und Schwestern von drüben in der DDR) so alles geleistet hatte.

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