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Die Max Grundig Story und die Hintergründe zu einem der erfolgreichsten Unternehmer Europas.

Ein Philosophenwort: "Erfolgreiche Menschen haben meist wenig Freunde und sind irgendwann völlig alleine, zumeist wenn das Geld zuende ist."

 

  • Und sie haben Neider und boshafte und bösartige Feinde, die es nicht "so weit gebracht" haben.
  • Und Sie müssen sehr oft sehr sehr unpopuläre Entscheidungen treffen.

 

Diese Grundig Story beleuchtet das Meiste rückblickend aus einem speziellen Licht, dem "erhellenden" Licht aus 2006.

 

In den Glanzzeiten wurden insgesamt 66 Millionen Grundig Geräte produziert, das waren16 Millionen Tonbandgeräte, dazu wurden 27 Millionen Radios (vom Mini Kofferradio bis zum Konzertschrank), 11 Millionen Schwarzweiß- und 12 Millionen Farb- Fernseher hergestellt.
Und 66 Millionen Geräte, das sind schon gewaltige Stückzahlen.
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Max Grundig, war er nur pfiffig oder bauernschlau oder klug oder intelligent ?

Jetzt im Jahr 2006 läßt sich einiges vergleichen und ganz anders bewerten als vor 20 oder 30 Jahren, als unser tolles Deutschland noch so richtig brummte. Mit Sicherheit war Max Grundig ein außergewöhnlicher Mensch, von denen es hier in Europa nur ganz wenige gab. Und in manchen Bereichen war er auch nur ein ganz gewöhnlicher Mensch. Und darum ist es eigentlich schade, wenn sein kleines Imperium, warum auch immer, zusammen gebrochen war und in absehbarer Zeit zur Bedeutungslosigkeit abtaucht.

In 2013 wäre Max Grundg 105 Jahre alt geworden. In WDR5 in der Sendung ZeitZeichen gab es eine 14 Minuten Sendung zu Max Grundig: Die Datei können Sie aus der WDR Mediathek runter laden (Stand 1.9.2013).

Hier also ein paar Einblicke in die Höhen und Tiefen der Entwicklung der Grundig Werke immer mit Bezug auf die Magnetbandgeräte. Die anfängliche Histore von 1946 mit dem Radiobausatz Heinzelmann ist inzwischen hinreichend ausgeschlachtet worden. Auch einige der weniger schönen Seiten der Person Max Grundig (je nachdem von welcher "Seite" man das betrachtet) sind durch Zeitzeugen rudimentär überliefert.
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"Sieben Tage im Leben des Max Grundig", aus 1983.

Es gibt zur Zeit auch zwei Bücher, eine edle (etwas gefärbte) Auftrags- biographie vom Grundig Freund Egon Fein zu seinem 75. Geburtstag und ein weiteres Taschenbuch von Christl Bronnenmeyer, das wir noch genauer recherchieren und dann auch zitieren. Beide Bücher sind seit langem nicht mehr erhältlich.

 

Dazu gab es im Juli 2006 einen Rückblick im Fernsehen, bei dem sich Zeitzeugen doch sehr kritisch mit der Art des (alten) Herrn Grundig und seinen späten Eigenarten oder neudeutsch "Macken" auseinander gesetzt hatten. Der 45 Minuten Film wurde uns inzwischen von einem Tonband- Freund überspielt und ist wegen der originalen Zeitzeugenberichte schon sehr aufschlußreich.

 

Hier finden Sie das Buch : Sieben Tage im Leben des Max Grundig.

Und wegen des Copyrights: Der Autor (dieses Webs) Gert Redlich hat von Herrn Egon Fein persönlich bei einem Telefonat am Samstag dem 16.September 2006 gegen 17.oo das Publikationsrecht des gesamten Buches oder von Teilen daraus im Internet erhalten.

Ein paar Eckpunkte vorab zur Max Grundig Story :

jeweils so um

 

  • 1946 ging es nach dem Krieg wieder richtig los
  • 1951 und danach wurde gewaltig expandiert
  • 1958 war Grundig auf den steilsten Stufen der Leiter seines Aufstieges
  • 1967 weitere unschöne Methoden werfen lange Schatten
  • 1972 dicke Probleme kündigen sich an, es geht nicht mehr aufwärts
  • 1979 war der Grundigsche "Halogenbrenner" nahezu ausgebrannt
  • 1984 begann der unaufhaltsame Abstieg des kranken Max
  • 1989 stirbt die Legende Max Grundig im Alter von 81 Jahren
  • 1997 kam das abzusehende Ende für die ehemals große deutsche Firma Grundig
  • 2003 war es dann endgültig aus und vorbei - Grundig ist Konkurs.
  • 2005 Grundig ist jetzt ein türkisches Unternehmen

 

 

Auch hier gibt einen zusammenfassenden Artikel in der Zeit:

http://www.zeit.de/2003/18/Grundig_SERIE?page=all

 

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