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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Das hier wird noch überarbeitet.

Die Auflistung der vielen vielen Grundig Tonbandgeräte geht meist nach Typen- Nummern, die zeitliche Reihenfolge wurde erst recht spät recherchiert. Um es dennoch noch ein bißchen sortiert erscheinen zu lassen, finden Sie die allerersten Modelle hier und die Sondermodelle unter Grundig Exoten.

Grundig TK 14 - eine völlig neue Generation für nur 298.-

Das Grundig TK14 stand wirklich in jedem Radio und Fernseh Laden, der Grundig führte (besser: . . . der Grundig Produkte führen mußte !! Keiner konnte es sich in den 70ern leisten, Grundig zu ignorieren.) Von diesem TK14 wurden für damalige Zeiten gigantische Stückzahlen abgesetzt. Fast jeder Papa hat sich oder seinen halbwüchsigen Kindern so etwas zu Weihnachten geschenkt. Man konnte sich das damals bereits leisten. Davon und von den nächst größeren Grundigs müssen hunderttausende auf Dachböden und in Kellern vor sich hin verrotten.

 

Wir dürfen natürlich nicht verdrängen, daß die Qualiät eines TK14 heutzutage mit Schmerzensgeld in nicht unerheblicher Höhe geahndet wird.

Grundig TK 14 de Luxe

Von jeder Plastik-Kiste, Entschuldigung, "von jedem Tonband Koffer", gab es eine "Luxus Kiste". Das kam gut an im aufstrebenden Deutschland. Damals kannte man den Begriff DAU noch nicht, aber das war´s dann auch. Nur zwei Rädchen für Lautstärke und Klang, das war exakt das, das der "dümmste anzunehmende User" (DAU) bedienen wollte (oder nur konnte ?).

Grundig TK 17

Alles war steigerungsfähig, aus einem TK14 wurde etwa 1963 flugs ein TK17, also ein Aufsteiger.

Grundig TK 17 de Luxe

Grundig TK 18

Hier wieder die normale TK 18 Version für die "einfachen" Leute. Noch so ein bißchen rund und farbig, aber ohne Glanz und Chrom.

Grundig TK18 L

Aufsteiger begnügten sich langsam nicht mehr mit Normalem oder gar Standard, nein, eine L-Version mußte schon in´s Haus und wehe, der Nachbar hatte bereits ein größeres Bandgerät. Es fing an wie bei den Autos.

Grundig TK 19 - gebaut ab 1962

Mit diesem TK19 hier hatte Grundig endgültig den damaligen absoluten Renner auf dem Markt und den wirklichen Durchbruch geschafft. Davon wurden ebenfalls hunderttausende verkauft. Es gab das TK 19 als Normal- und Automatik- Version und dann jeweils noch mal als De-Luxe Versionen.

Wenn wir Techniker heute in ein TK 19 hinein sehen, kringeln sich uns die Fußnägel, wie man damals so etwas bauen konnte. Man konnte es damals (fast) nicht besser, Arbeitskräfte waren noch (relativ) billig und so sparte man am Material. Nur ein Motor für alles, eine riesige Schwungscheibe (da kam ein Teil des Gewichtes her) und jede Menge Tasten, Hebelchen, Riemchen und Schalterchen. Dazu ein ausgeklügeltes mechanisches Bremssystem mit Federzügen und jede Menge Drähte im Inneren des Gerätes.

Grundig TK 19 de Luxe

Und es gab immer wieder die Luxus Version, also wie beim Metzger: Darfs noch etwas mehr sein, Herr Kunde ?

Grundig TM 19

Eigentlich sollten die TM Geräte Einbauchassis werden oder sein. Hier sieht es aber anders aus.

Grundig TK 23

Die ganze Baureihe war mechanisch fast gleich. Ein Motor und der gesamte Rest der Mechanik wurde mit Hebelchen und Federchen und Steckerchen gemacht.

 

Die einfachste Version war die "Normalo" Version TK 23, dann kam die Automatik Version und dann die L Varianten.

Grundig TK 23L Automatik

Natürlich gab es auch hier wieder die "TK 23 L Automatik" Version für die Aufsteiger mit der glänzenden Alu Fassade, aber dem fast gleichen Inhalt.

Grundig TK 27

Das TK 27 war dann das Größte der kleinen Geräte für den Papa.

Grundig TK 27 L

Mit der L Version kamen danach dann wieder die "Aufsteiger" zum Zuge. Dieses TK 27 L wurde etwa 1967 gebaut.

Anmerkung aufgrund einer Leser-Zuschrift:

Die Seite  Grundig 4 (TK14-27) ist inhaltlich nicht richtig formuliert. Als "normaler Leser" gewinnt man den Eindruck, dass die Normal-/Automatik-/Luxusversionen nebeneinander im Programm gelaufen sind, dies ist überhaupt nicht der Fall.

Zuerst kamen das TK 14 (Halbspur ohne Zählwerk), TK 19 (Halbspur mit Zählwerk und gegenüber dem TK 14 mit Zusatzfunktionen wie das Mischen von 2 Eingangssignalen) und das TK 23 (Viertelspurgerät) auf den Markt. Es kam dann etwas später die Automatikklasse, d.h. ich glaube bis auf das TK 14 alle aus dieser Serie bekamen eine Automatik verpasst. Zuletzt nahm man dann 1965 ein Facelifting aller kleinen Grundigs vor (einschließlich dann wieder dem TK 14) und verpasste ihnen eine modernere Form (eckige Kanten) und ein L für "Luxus".

Zu erwähnen ist noch, dass es sich beim TK 27 um ein Stereogerät gehandelt hat (das mit Abstand billigste Stereo-Tonbandgerät auf dem Markt), es gab auch ein TM 27 Einbauchassis und in dem Zusammenhang auch ein TM 45.

Weiter geht es mit dem TK 40

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