"Die Amerikaner" hatten zu der Zeit gerademal die ersten Versuche auf dem Markt für Heimtonband- geräte anzubieten. Die "guten Verkäufer" (das sind in etwa die, die bei uns 1994 noch Trabis verkauft hatten) haben bis etwa 1952 noch Draht-Geräte "verhökert".
Keine Frotzelei ohne Eigentor:
So nach und nach kommt es doch raus, (und darum Asche auf unser Haupt) ein Teil dieser damals schon antiken Drahtrecorder von 1952 kam sogar von uns aus Westdeutschland nach den USA (wie schrecklich). Da gab es Modelle von Schaub Lorenz, die sogar bei uns verkauft wurden, obwohl es bereits ganz vernünftige Bandgeräte gab.
Wirklich, und das ist jetzt voller Ernst, nur wenige Profis in den USA (und schon gar nicht die Privatleute) kannten zu der Zeit Besseres als diese Drahtrecorder, nämlich die teueren Ampex Geräte. Und es gab damals in den USA nichts auch nur annähernd Vergleichbares zu den Grundigs. Max Grundig bekam das 1952 recht schnell heraus und exportierte wie ein Weltmeister nach USA.
Aber auch diese Nation hat nicht allzu lange geschlafen. Es ging dann etwa ab 1955 auch dort Schlag auf Schlag. Die Amerikaner haben die Europäer an Vielfalt dann schnell überboten, an Qualität sicher nicht oder nie. Die Masse der Amerikaner war nie so anspruchsvoll wie die Tonband- oder Hifi- Fans hier in West- Deutschland.
Der Autor hatte in den späten 70ern einen guten Einblick in die Audio- Angebote der US Amerikaner hier in den sogenannten "Audio Clubs" und im ganz normalen "Commissarry". Dort gab es riesige "universal Tonband-, Kassetten-, Radio-und Plattenspieler (und Karaoke) Kombinationen" mit 2 mikrigen Boxen mit Ovallautsprechern für etwa 100.- Dollar. So etwas Trauriges an Qualität wurde bei uns nicht mal vom Sperrmüll aufgesammelt.
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