Alle Revox Maschinen, die danach kamen, konnten nie mehr an diesen Erfolg anknüpfen. Dann kamen die Japaner mit einer völlig irren riesigen Hersteller- und Typen-Vielfalt und deckten den Markt mit allen nur möglichen Varianten (von komisch bis Unsinn) bis in die kleinste Ecke ab. Da wurde auch der Verkaufs-Anteil von Revox Geräten entsprechend immer kleiner.
Die B77 und bereits vorher die A700 waren diesem Ansturm nicht mehr so überlegen gewachsen und die (komischen, man nennt das auch individuellen) Geschmäcker der vielen Hifi Spinner wollten dann auch mehr die auf Hochglanz polierten Edelstahl Frontplatten von Akai, TEAC und SONY und schwelgten selig in deren Prospekt-Daten mit Glas-Kristall Köpfen und Cross-Field Technik und nicht mehr in der Realität. Die meisten Käufer japanischer Bandmaschinen wußten sowieso nicht, was es mit der Crossfield Technik wirklich auf sich hatte, aber es klang überwältigend gut, etwas zu haben, das die Anderen nicht hatten. Und daran hat sich bis heute (bei den modernen Digital- Kameras, Video-Beamern usw.) nichts geändert.
Zu dieser Zeit hat der Autor in einem Edel-Hifi Studio in Wiesbaden und Mainz ausgeholfen und diese elitäre Klientel bedient und eingehend miterlebt. Es war jedesmal ein Erlebnis der besonderen Art, wenn "so einer" rein kam und seine Wünsche äußerte. Gut mußte es ausschaun, leise musste es sein und natürlich edle Aluspulen in rot metallic oder auch in blau, das mußte noch drauf. Und der Klang, ja, der wird schon funktionieren.
Es gibt mehrere (ganz viele) Revox- und Studer- Fanseiten im Internet. Dort finden Sie Bilder über Bilder und alles und jenes über Historie und Geschichte.
Hier z.B. steht noch mehr
http://www.revox.net/