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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Die Firma Assmann aus Bad Homburg / Hessen
Warum gerade Assmann und warum so ausführlich ?

Der Assmann Messestand 1955
Das Dimafon 1952 Promofoto

Vorwort : Die Firma Assmann in Bad Homburg im Taunus ist bzw. war in dieser Branche überhaupt kein Schwergewicht - wie zum Beispiel BRAUN in Kronberg. Doch mit Assmann verbindet uns ein großer Packen Unterlagen aus dem Nachlass des BRAUN Chefentwicklers Dipl.-Phys. Wolfgang Hasselbach, der direkt nach seinem Studium 1951 bei Assman angefangen hatte. Dazu hatte er bereits während des Studiums viele Unterlagen von Assmann gesammelt und er hatte sie gegen alle Widerstände bis 2012 alle aufgehoben. Außerdem war der Autor dieser Seiten 1967 während seines Industrie- praktikums 4 Wochen lang bei Assman in Bad Homburg in der VMG (Bandgeräte-) Abteilung.
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Was macht(e) Assmann ?

Assmann in Bad Homburg war und ist ein Magnet-Technik Spezialist, der in der breiten Öffentlichkeit nie besonders groß aufgetreten war. Das änderte sich, als Assmann oder deren Holding die Reste der Tonbandfabrik Uher (ehemals München) übernommen hatte.

Noch weniger bekannt bei der Masse der Bevölkerung war die Firma Assman mit ihren ganz speziellen Boliden, also den sehr schweren Dreimotoren Bandgeräten für Langzeitaufnahmen, vom Flugfunk zum Beispiel. Das waren die VMGs, die Vielspur- Magnetbandgeräte.
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Der Anfang 1946

Angefangen hatte es bei Assmann etwa 1946 mit dem Dimafon Magnetplatten- Recorder - ähnlich dem Modell rechts im Bild. Eigentlich war der für Bürozwecke gedacht. Die Fernmelder bei der Deutschen Bundespost brauchten schon bald für ihre Dienste verläßliche Geräte, mit denen man zum Beispiel die Zeit automatisch ansagen konnte, also wirklich vollautomatisch und 365 Tage und 24 Stunden pro Tag. Das konnte (damals) kein Bandgerät leisten.

Erinnern Sie sich ?

  • "Es ist jetzt . . . . . . . . . . . . . . . . fünfzehn Uhr ......... und ......... drei .... und .... zwanzig ...... Minuten."

 

oder

 

"Der Teilnehmer ist vorübergehend nicht zu ereichen."

 

"Dieser Anschluß ist gesperrt."

 

Ja, so war das damals, als die Computer noch nicht sprechen konnten. Dieses Gerät war einmalig und hatte (beinahe) eine Monopolstellung auf dem (Welt-) Markt.

 

Aber nichts währt ewig und die fortschreitende Technik verdrängte alles Mechanische auf den Schrottplatz. Doch sie hatten bei Assmann weitere bemerkenswerte Produkte, die für den Autor damals 1967 sehr beeindruckend waren.
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2016 :
Den Namen gewechselt - die Vergangeheit abgeschlosssen

Nach aktueller Auskunft der Firma ATIS sind alle alten Zöpfe aus Assmann- und UHER- Erbschaften inzwischen abgeschlossen und beerdigt. Die Mitarbeiter seien alle in Rente oder bereits verstorben und somit ist dieses Kapitel deutscher Firmengeschichte zuende - wirklich endgültig ??
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