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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Es fing schon ganz früh an, sogar auf Stahldraht.

Viele progressive Geister überlegten sich schon früh in den 20zigern eine lukrative Nutzung (durch Leidensdruck) für den Stahlband- und den Stahldraht- Recorder. Im Gegensatz zu UMTS mußte nicht monatelang eine Krampf-Applikation nach der anderen ersonnen (oder ersponnen) und publiziert werden, die bei den potentiellen Kunden doch nur ein müdes Gähnen hervorrief.

 

Nein, für das magnetische Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Sprache, da gab es Leidensdruck in den oberen Etagen der großen und mittleren Konzerne und es gab sogar Geld, das diese Führungskräfte bereitwillig ausgeben wollten, wenn....,  ja wenn es denn endlich vernünftig funktionierte. In den späten 40er Jahren gab es endlich brauchbare bezahlbare Drahtrecorder zu kaufen und das nicht nur in Deutschland, auch in Amerika.

 

Dennoch, das mit dem dünnen Stahldraht auf den kleinen Spülchen war mühsehlig und laut war es und komfortabel, nein, das war es nie. Zwar erfanden die AEGler 1935 endlich das Tonbandgerät, doch bezahlbar war solch ein Teil nicht. So wurden auch in Deutschland weiterhin z.B. diese Schaub- Lorenz Stahldraht Recorder angeboten und verkauft jedenfalls bis zum Kriegsende

 

Doch nach dem Krieg kamen die Deutschen schnell auf den Geschmack, wie man seiner Sekretärin wirklich komfortabel und mobil Briefe diktieren kann. Und Max Grundig zog das große Los. Er hatte 1954 den Riecher und das Händchen für ein Produkt Namens Stenorette, ein internationaler Welterfolg mit mehreren hunderttausend verkauften Geräten. Die Konstruktion war zwar von einem kleinen Entwickler geklaut, aber das Tat dem Erfolg überhaupt keinen Abbruch.

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