Überarbeitet Jan. 2011 - Als Tonbandfan hatte ich zuvor bereits ein Grundig TK46, ein TK320 und eine Revox A77 (die erste Version MK1) mein Eigen genannt. Damals in den 70ern war ich natürlich genauso anfällig für "den Aufsteiger", wie uns das die Autoindustrie und das Apple Marketing heute immer noch bezüglich Ipod usw. weismachen will.
Die technischen Daten der ASC 6000 versprachen einen richtigen Sprung nach vorne, die bereits in den Läden vorhandenen kleineren ASC 5000 waren renomiert, die ASC-ler wußten, was sie da bauten. Mitte 1977 was es dann soweit. Und ich habe sie heute noch, denn es waren fast 2.000.- Mark (für mich), Brutto waren es 2.800 DM.
Diese Halbspurversion machte mit 38cm/s einiges her und die Missing Linc Platten klangen endlich vom Band so, wie sie (nach Gefühl) im Neuzustand vom edlen Thorens TD125 mit ClearAudio Gamma geklungen hatten.
Dann änderten sich die Zeiten und der (besser die vielen) CD Spieler kam(en) und gingen und es klang auf einmal "Alles" so toll wie diese analogen Direktschnittplatten. Jetzt stand meine ASC-6002 fast 15 Jahre im Regal.