(Es gab da noch ein späteres 26cm Spulen Superbandgerät, das aber bei uns in Deutschland nicht mehr angeboten wurde.)
Unser Edelbandgerät TC-765 ist bei uns soeben (Feb 2008) eingelandet und soll in Kürze zerlegt werden. Das 766 hat übrigens 4 Kopfe.
Ist bereits zerlegt, gereinigt und wieder zusammen gebaut. Der Heiligenschein bei Sony ist jetzt ebenso weg wie bei Akai und Teac und all den anderen Prozzoprozzo Kisten, auch sie kochten damals (1976) alle nur mit lauem Wasser auf halber Flamme.
Hier schon einmal ein paar Bilder unserer Maschine ohne Kommentar, denn das dauert noch.
Demnächst bauen wir die einzelnen Seiten über diese Maschine zusammen
doch hier erste Eindrücke:
Also:
Die Maschine hat keine nennenswerten irreparablen Macken, sogar der Riemen am Zählwerk geht noch.
Der gesamte Andruckmechanismus ist in den Gelenken verharzt und bewegt sich nur noch mühsam bis gar nicht. Das Reinigen war zwar zeitaufwendig und beinahe waren ein paar Kunststoff Unterlegscheiben verschwunden, doch es ging am Ende wieder.
Die Potis kratzen alle und der Monitorschalter ist korrodiert (=Aussetzer). Die Bandführung war dejustiert. Und lassen Sie die Finger weg von den Kopf-Justageschrauben, wenn Sie kein Messband besitzen. Das bekommen Sie nie wieder so hin.
Meine Referenzbänder kommen in sehr guter Qualität aus dem Kopfhörer. Doch die (Kopfhörer-) Lautstärke an sich ist mäßig, gerade mal ausreichend, um Studioqualität zu beurteilen. Nachteilig ist vor allem, daß bei voller Lautstärke die Zeiger der Instrumente dann sehr oft volle Kanne an den Anschlag knallen. Das ist sehr ungeschickt, so leben die nicht lange.
Mit einem TDK Band von vor 30 Jahren habe ich auf Anhieb bei 50Hz, 1 KHz und 10 KHz bei 0db !! Kanalgleichheit bei Aufnahme und Wiedergabe erreichen können, ohne die Regler ungleich einstellen zu müssen. Also das geht auch noch sehr sehr gut. Dazu sind die beiden Köpfe so gut wie neuwertig, alleine der Löschkopf hat nennenswerten (asymmetrischen) Abschliff.