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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

AKAI hatte den Bogen raus mit der Werbung.

Das Top Spitzenmodell, das GX 747.

AKAI sprach den kleinen Angeber unter den Hifi Freaks an. Viel Chrom mit wenig drinnen für wenig Geld. Das war wie später die Fiestas, Polos und Corsas, alles Autos mit dem GTI hinten drauf. Erst viel später kamen dann auch bei Akai wirklich edle Flaggschiffe dazu, die aber erst ganz zum Schluß mit edler Technik vollgestopft waren.

 

Da wurde zwischendurch mal die Crossfield Technik hoch gepusht und dann die Glas-Ferrit Köpfe, die angeblich so langlebig waren. Alle diese Philosophien beschäftigten viele tausende von Hifi Freaks, die sich teilweise heute noch verbal die Köpfe einschlagen, was denn nun die bessere Technik (gewesen) sei oder war.

Akai hört 1985 auch auf.

Eines ist jedoch ganz sicher, die Open Reel Zeit ist vorbei. Die letzte Generation von Akai war dann wirklich technologisch ausgefeilt und (gezwungener Maßen) durchaus erstklassig. Auch Akai hatte das Ende der Epoche erkannt und 1985 die Bandmaschinen Produktion als größter japanischer Hersteller vollständig eingestellt, nicht so die Kassettengeräte- Produktion. Die deutsche Firma Uher hatte zum Beispiel bereits 1980 das große Uher Werk in München geschlossen (bzw. schliessen müssen).

 

AKAI machte es anfänglich wie TEAC, erst mal die Edelstahl Frontplatte in metallic Hochglanz gebürstet und vor allem mit 26er Alu Spulen. Da gab es Gurken, die, wenn man sie öffnete, und wir machten das öfter, einem das Schaudern über den Rücken laufen lassen konnte. So viel dilletantischer Murks (sogar Schrott) an Technik und Verdrahtung war fast schon unheimlich. Dennoch, sie waren irgendwann Weltmarktführer (nach eigenen Angaben und nur nach Stückzahlen).

 

Am Ende ist auch Akai unrühmlich still und heimlich entschlafen und sie waren auch mal die größten Tonbandgerätebauer der Welt (wie z. B. auch Max Grundig).

Auch AKAI hatte anfänglich auf dem japanischen Markt Geräte, denen man ansah, daß sie mit Hammer und Zange in der Garage zusammen geklopft worden waren. Das klingt zwar hart, nur sehen wir das heute im Vergleich mit anderen Herstellern dieser damaligen Epoche !! (zeitgleich) eben anders als damals.

 

Schauen Sie rein in die erste Generation.

 

 

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