Im Studio gilt "Sicherheit vorn". Liveaufnahmen sind unwiederbringlich verhunzt, wenn die einzige Maschine aussteigt. Das kann den Toningenieur den Job kosten.
Darum oberstes Prinzip: niemals Aussetzer. Darum sind Studiobänder dicker als die dünnen Hobby Bänder der Tonbandfreaks und können so auch mehr aushalten. Die Wickelmotoren müssen über die geregelte (starke) Zugkraft den Bandandruck bei der normalen (geringen) Umschlingung der Tonköpfe erheblich verstärken und vor allem gleichmässig ziehen.
Das erreicht man entweder mit zusätzlichen Andruckbolzen im Bereich der Tonköpfe (M20 und 21) oder mit einer deutlich höheren Zugraft in beide Richtungen. Die Bandgeschwindigkeit wird konträr zu der Uher Omega Umschingung des SG 630 alleine durch die Capastanwelle vorgegeben und auch hier wieder mit kompromissloser "Gewalt".
Eine gewaltige Gummiandruckrolle läßt dem Tonband keine Chance, zu "Schlupfen." Der Motor im Bild drunter spricht auch eigene Bände.
Dr Hubmagtnet zieht zwischen den Köpfen die Bandabstandshalter zurück und knallt die Gummiandruckrolle an die Capstanwelle.
Die Umschlinkung des einzelnen Tonkopfes ist marginal.