Dafür hatte ich mir mit "verschwenderischer" 19cm/s Geschwindigkeit ein ganzes 26er Band mit ausgewählten Stücken meiner Direktschnitt-Platten voll gespielt.
"The Missing Linc", das war zu meiner Zeit damals "State of the Art" an Klangqualität. Die Macher fuhren die Platte eben nicht über "sieben Begrenzer", bis der typische auch heute noch übliche Einheitsbrei da raus kam.
Diese "Direct Cut" Platten klangen richtig gut. Und das Band ist durchaus heute noch als edles Oberklasen-Hifi zu bestaunen. Es sind immerhin mehr als 30 Jahr her, nicht zu vergessen.
Die Missing Linc Platten wurden so um 1973 aufgenommen und hierzulande zu edlen Preisen verkauft. Sicher war der Aufwand enorm hoch und das Ergebnis für damals traumhaft. Die Musik jedoch war gewöhnungsbedürftig, man hörte sie damals nur um des tollen Sounds willen, nicht wegen der Interpretation.
Diese "Direct Cut" Platten waren zu meiner Zeit damals ein absolutes Novum und machten den etablierten und eingeschlafenen Hosen der Deutschen Grammophon und natürlich auch DECCA und den anderen Schlafmützen vor, wie es wirklich klingen konnte bzw. hätte klingen können, eine einigermaßen gute Anlage vorausgesetzt.
Mit der ersten CD war 1982 der Traum völlig abrupt zu Ende.