Bie der A77 MK 1 gab es links und rechts der Magnettonköpfe auf dem Kopfträger zwei große (nicht drehbare starre) Bandführungstrommeln und einen Bandführungsbolzen. (Anmerkung: In der wesentlich sensibleren DLT Band-Technologie ist ausführlich beschrieben, wie genau dort ein 12,6mm (= 1/2 Zoll) Band in der absoluten Höhe geführt werden muß, damit die 212 Spuren (später sogar 624!!! samt optischer Servospur) geschrieben und auch wieder gelesen werden können.)
An diesen Bildern sieht man, daß es bei Halbspur noch recht "rudimantär" zu ging. Erst bei der Viertelspur Version kamen anscheinend immer mehr Zweifel auf, ob dieses System genau- bzw. präzise genug ist, um die garantierten technischen Daten einzuhalten. Vor allem leiden die Pegel und die Kanaltrennung bei Viertelspur, wenn das Band wandert.
Dennoch, im Vergleich zu den andern auf dem Markt befindichen semi Profi Bandmaschinen war die A77 haushoch überlegen, es war eben 1967.
Klicken Sie bitte auf das letzte Bild. Das Studer-Konzept von der geringsten Belastung des Bandes durch enge Kurven oder scharfe Kanten bei gleichzeitig absolut stabiler Bandführung machte schon Sinn, hier kann man es deutlich erkennen.