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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Das Telefunken M23 - (3 Motoren Gerät)

M23 in einer Holzschatulle
unseres ist fast neuwertig
das kleine Instrument
die Anschlußplate hinten
unsere Seriennummer
das Lindenfelser Exemplar

Das Magnetophon M23 ist frühes Semi-Profi Röhren-Gerät - in Halbspur Mono - mit 22er Spulen. Großer Erfolg war diesem Modell nicht beschieden, denn die 22er Spulen waren zu klein, auch wenn sie unter den Deckel gepaßt hatten.

So soll das Gerät so um 1960 etwa DM 1.500.- gekostet haben - und das war damals für normale Menschen noch sehr viel Geld.

Es gab hier im Westen Europas nur ganz wenige erfolgreiche 22cm Bandmaschinen. Dazu zählte vor allem das Designermodell TG 1000 der Braun AG aus 1972, von dem etwa 12.000 Stück gebaut wurden. Von SABA das 600SH aus 1966 (mit knapp 2000 verkauften Geräten) und dann noch von Grundig die beiden 925/945er Modelle aus den ganz späten 1970er Jahren waren Flops auf der ganzen Linie, weil auch die (exotischen 22cm) Bänder recht teuer waren. Es kam da nie richtiger Wettbewerb auf. Die Japaner haben unseres Wissens nach gar keine 22cm Spulen produziert.

Und Revox hat nach der B36 mit 25cm Spulen auch ganz schnell die Finger davon gelassen und sich auf die weltweite Standard Größe der 26,5cm Spulen konzentriert.

Eine 22cm Maschine aus Dänemark ist uns bekannt und eine aus England. In Amerika gab es mehrere Versuche, mit diesem Format eine Alternaive zu bieten, aber (im Verhältnis zu späteren japanischen Stückzahlen) erfolglos.

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