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Die Historie der Telefunken - eine Zusammenfassung

Selten stand die Wahrheit auf einer eigenen Schallplatte drauf
Ein Telefunken Kondensator-Mikrofon
Das Telefunken Logo vor dem Krieg
Telefunken - Aufstieg und Niedergang zusammen mit der AEG
Das Telefunken Haus in Wedel 1955

Telefunken gehörte auch mal zur AEG (und zu Siemens) und dann wurde Telefunken ausgegliedert und nach dem Krieg gehörte Telefunken wieder zur AEG (und sie gingen gemeinsam in den Konkurs).

 

In der Telefunken Historie wird das Magnetophon ausführlich gewürdigt und die historische Entwicklung gewürdigt, obwohl Telefunken an der Entwicklung weder mitgewirkt hatte noch irgendwie beteiligt war.

 

Sie haben (nach dem Krieg) dieses Technik einfach nur geerbt, wie das in den großen Konzernen mal so geht.

Die komplette "erzählte" !! Geschichte des Magnetophons samt historischer Tondokumente erhalten Sie hier.

Nach dem Krieg ging es eine Zeit lang in Wedel (bei Hamburg) weiter.

Auch hierüber haben wir schon einige Unterlagen gesammelt.


Die Telefunken Historie -
ein Rückblick in guten Zeiten.

Anmerkung der Redaktion:
Wieder mal ist ein "Aufsatz" vom Telefunken Marketing überarbeitet worden (man nennt das inzwischen aufgehübscht oder auch die "verklärte Wahrheit"). So sind manche Angaben nicht "ganz richtig" (wohlwollende Umschreibung von gelogen) bzw. inzwischen widerlegt.

Verschiedene wichtige Tatsachen und die wirklichen Beteiligten sind ganz einfach verschwiegen. So haben nachweisbar SONY und Philips den maßgeblichen Anteil an der CD, und Telefunken nicht einmal marginal, dann eher noch Grundig.

Lesen Sie den folgenden (Marketing-) Text bitte kritisch und mit Bedacht :

etwa aus 1985 - Titel : Telefunken -
Der lange Weg zur CD und zur DVD

Die ersten serienreifen DVD-Rekorder wur­den auf der IFA 2001 vorgestellt. Jedoch werden das in der Einführungsphase üblicherweise hohe Preisniveau und der Mangel an verbind­lichen internationalen Standards den Videore­korder nicht kurzfristig verdrängen. Immerhin wurden im Jahre 2002 in Deutschland schon 50.000 DVD-Rekorder abgesetzt, obgleich diese Geräte erst seit Herbst 2001 auf dem Markt sind.

Die Branche hat zwischen 1966 und 1985 Erfahrungen sammeln können, wie kurzlebig ein »Nur-Spieler« sein kann. Telefunken, über die Tochtergesellschaft Teldec mit der Schallplat­tentechnik verbunden, hatte die erfolgreiche Entwicklungsarbeit an einer Langspiel(schall)-platte (LP) zum Anlass genommen, Arbeiten ein­zuleiten, um die Speicherkapazität der LP von 5.000 bit/mm2 um ein bis zwei Größenordnun­gen zu erweitern.

Im Rahmen dieser Aktivitäten gelang nicht nur die Entwicklung einer Dicht­speichertechnik (Bild 1) auf einer flexiblen PVC-Platte mit der Fähigkeit, Bild-/Fernsehsignale zu speichern, sondern auch die Entwicklung eines preiswerten Wandlers, der in der Lage war, den umfangreichen Informationsinhalt bei der Bildspeicherung wieder in Signale umzusetzen.

Nachdem die ersten Laborversuche 1969 den technischen Lösungsansatz grundsätzlich be­stätigten, die Wiedergabequalität aber wegen zu geringer Auflösung nicht akzeptabel war, konnte 1970 ein beeindruckender Erfolg erzielt werden: Das von Telefunken und Teldec gemein­sam entwickelte audiovisuelle System TED (Television Disc) (Bild 2) hatte Weltpremiere und lieferte ein einwandfreies Schwarz-Weiß-Bild. Die Speicherdichte lag bei 500.000 bit/mm2 und übertraf die des magnetischen Videoban­des mit 10.000 bit/mm2 bei weitem. Die Druck­abtastung erfolgte mittels piezoelektrischem Wandler, es gab eine gemeinsame Spur für Bild und Ton. Die Spieldauer einer 30 cm-Platte lag bei 12 Minuten.

Auf der IFA 1973 wurde TED schließlich als serienreifes Produkt in Farbe und mit längerer Spielzeit vorgestellt. Preisvorstellung für das Gerät: 1.500 DM, 10 DM für die Bildplatte. Aber die erwartete breite Käuferschicht war nicht zu begeistern. Es gab zu wenige Titel zu kaufen und - es gab keine Aufnahmefunk­tion. Das gleiche Schicksal erlitten auch andere Systeme, wie das Video-Long-Play-System (VLP) von Philips, das ebenfalls auf der IFA 1973 vor­gestellt wurde. Diesem berührungslosen op­toelektronischen Verfahren zum Auslesen der frequenzmodulierten Informationen folgte 1982 ein Laservision-Bildplattenspieler. Gleiches Schicksal, das heißt: Trotz hervorragender Bild­qualität, einfacher Handhabung, schneller Zu­griffsmöglichkeit auf einzelne Bildsequenzen und HiFi-Ton in Stereo-Qualität - der erhoffte Erfolg auf dem Markt blieb aus.

Aus den vielfältigen Entwicklungsaktivitä­ten blieben die Basistechniken für die Audio-CD erhalten; bei Telefunken/Teldec als Mini Disk (MD), bei Philips als Compact Disc (CD), und be­reits zwei Jahre nach der ersten Vorführung vor Fachjournalisten 1981 begannen Gespräche auf internationaler Ebene zur Festlegung gemein­samer Standards (Philips/Sony), die zur Produk­tion von Abspielgeräten und Platten im großen Stil führten. Auch Telefunken/Teldec schlossen sich dem internationalen Standard an.

Ein Blick zurück :

Doch lange vor dem »Siegeszug der Silber­scheibe« gab es eine Fülle von Forschungs­ergebnissen weltweit, deren vielfältige un­terschiedliche Denkansätze es verdienen, ausgewählten Entwicklungsschritten nachzu­gehen und dabei besonders die Rolle von Telefunken zu beleuchten.

Schon 1830 laborierte W. E. Weber mit Stif­ten, die die Schwingungen von Stimmgabeln und Saiten auf bewegte berußte Flächen auf­zeichneten. Ähnliches bei Edison: Um 1900 ließ er mit Hilfe einer schwingenden Membran eine Nadel in Bewegung setzen, die auf einem dreh­baren Wachszylinder Rillen einritzte. Emil Berliner erfand 1888 für die mechani­sche Speicherung die Schallplatte mit Rillen, die entsprechend den Tonschwingungen moduliert waren. »Grammophon« und »Grammophonplatte« waren auf dem Markt und wurden Gattungsbegriffe.

Erst 45 Jahre später folgte ein weiterer Ent­wicklungsschritt mit wesentlicher Verbesse­rung der Wiedergabe. Von nun an wurden elektromagnetische Verfahren eingesetzt. Jetzt konnten die von Schallplatten abgetasteten, in elektrische Ströme umgewandelten Tonsignale ohne Verwendung von Mikrofonen direkt in den Rundfunksendebetrieb eingespeist werden. Neueste Rundfunkempfänger erhielten von nun an Eingangsbuchsen für Grammophone.

Die Rechte an diesen Erfindungen lagen bei Telefunken. Dort fertigte man nicht nur Plat­tenspieler mit Federwerkantrieb, sondern be­reits ab 1930 Rundfunkempfänger (»Arcofar«), die mit vollelektrischen Plattenspielern kombi­niert waren. Das waren die Vorläufer der später »Musiktruhen« genannten Anlagen, bestehend aus Radio, Plattenspieler, Kraftverstärkern und dynamischen Lautsprechern für den anspruchs­vollen Heimgebrauch, aber auch für den Einsatz als Saalanlagen.

1932 erwarb Telefunken die Urheberrechte des Küchenmeister-Konzerns (Künstler, Repertoire usw.) und gründete die TELEFUNKEN-PLATTE GmbH. 1937 folgte der Erwerb der Deut­sche Grammophon AG. Inzwischen machte der Tonfilm Furore. Seit 1929 wurde Lichtton in Form einer zusätzlichen Spur neben dem Bild zur Tonaufzeichnung an­gewandt. Über die Tochtergesellschaft Klang­film GmbH war Telefunken mit den entspre­chenden Techniken vertraut und an der Weiterentwicklung der Technik auf diesem Gebiet maßgeblich beteiligt.

Zeitlich parallel zur Technik der mechani­schen und elektromechanischen Aufnahme und Wiedergabe gab es Versuche mit magnetisierten ferromagnetischen Materialien: So z. B. 1887 durch den Franzosen Janet, der mit Stahldraht laborierte, oder den Niederländer Wittediek. Dieser operierte mit einem bewegten Band, auf dem mit feinen Teilchen beladene Gasstrahlen akustische und elektrische Wellen registrierten.

1898 wurde dem Dänen Poulsen ein Patent er­teilt, das mit Bezugnahme auf den Vibrographen von Wittediek eine Maschine beschreibt, die Schallereignisse magnetisch aufzeichnen und wiedergeben konnte. Dieses "Telegraphon" genannte Gerät erhielt zwar auf der Pariser Weltausstellung 1900 einen Grand Prix, aber es dürfte aus heutiger anspruchsvoller Sicht nicht schwer fallen, sich die mangelhafte Wiederga­bequalität und andere Schwächen vorzustellen.

Das Magnetophon wird geboren

Erst mehr als 30 Jahre später war die Zeit reif für eine ganz neue Idee. Die Wende bahnte sich mit dem "Außenseiter" Fritz Pfleumer aus Dresden an und hatte zunächst nichts mit der Aufzeichnung von Tönen zu tun, sondern mit Zigaretten. Die Luxusmarken damaliger Zeit hatten Mundstücke, die mit echtem Blattgold ummantelt waren. Bei den Billigmarken ver­wendete man bronziertes Papier, das auf Lippen und Fingern hässliche Spuren hinterließ.

Pfleu­mer bettete das Bronzepulver in einen Kunst­stofffilm, der nun nicht mehr abfärbte und wie Gold wirkte (Bild 3). Als "Allround-Erfinder" hat Pfleumer seinen Beitrag zum technischen Fort­schritt der magnetischen Tonaufzeichnung in Weiterentwicklung des "Goldmundstücks" ge­leistet, indem er einen Papierfilm mit Eisenpul­ver beschichtete, dafür 1932 ein Patent erhielt und die Erfindung vorführen und anbieten konnte.

Geheimrat Bücher, Chef der AEG, einer der beiden Muttergesellschaften von Telefunken, erkannte die Bedeutung der Erfindung Pfleumers und machte den Vorgang zur Chefsache. Er richtete für die Entwicklung entsprechender Geräte ein spezielles Labor unter Leitung von Eduard Schüller ein. Dieser hatte als ehemaliger Mitarbeiter der Heinrich-Hertz-Gesellschaft die allgemeine magnetische Aufzeichnungstechnik anhand von Stahldrähten und Bändern er­forscht.

Für eine Doktorarbeit hatte er schon Bänder von Pfleumer erhalten und untersucht. Schüller brachte also reichhaltige Erfahrung auf dem Gebiet der magnetischen Schallaufzeich­nung und -wiedergäbe in die Entwicklung zu­kunftsträchtiger Geräte ein. Ein großes Hindernis in der Entwicklung der magnetischen Schallauf­zeichnung, die schwachen Signalamplituden, war inzwischen von Telefunken durch die Ver­fügbarkeit kleiner Röhren zur elektronischen Verstärkung von Signalen beseitigt worden.

Das magnetische Band versprach wegen seiner Löschbarkeit, seiner längeren Spieldauer und wegen seiner Billigkeit unzählige neue An­wendungsgebiete. Also schloss die AEG einen Vertrag mit Pfleumer, und Geheimrat Bücher verständigte sich weitsichtig mit dem Chef der BASF (IG Farben), seinem Freund Geheimrat Bosch, über die Entwicklung entsprechender Bänder, die den Bedürfnissen der Magnetton­aufzeichnung und der Haltbarkeit bei der Wiedergabe in den noch zu entwickelnden Ge­räten genügen würden.

Man schloss ebenfalls noch 1932 einen Vertrag, gemeinsam ein mag­netisches Aufzeichnungssystem auf der Basis eines Bandes mit feinverteiltem ferromagneti-schem Material zu entwickeln. Die Geräte soll­ten »Magnetophon« und die Bänder »Magneto­phonband« heißen und nur den beteiligten Firmen AEG und BASF zur Verfügung stehen.

Anmerkung: Das gehört hier gar nicht hin.

Mit dem Magnetophon der AEG hatte Telefunken bis Jahre nach Kriegsende überhaupt nichts zu tun. Zu jener Zeit waren AEG und Telefunken auf völlig getrennten Geschäftsfeldern tätig.

Schüller bei der AEG erfand den Ringkopf

Beide Firmen waren überaus erfolgreich. Schüller verließ die bis dahin übliche Technik, den Tonträger durch einen Magneten laufen zu lassen, und erfand schon 1933 einen Ringkopf, der das Magnetband einseitig abtastete. Durch einen schmal bemessenen Luftspalt des Kopfes konnten hohe Frequenzen aufgezeichnet werden. Wilhelm Gaus bei der BASF konzentrierte seine Entwicklungsarbeit schließlich auf das be­schichtete Kunststoffband.

Auf der 8. Großen Deutschen Funkausstel­lung 1935 in Berlin wurden fünf "Magnetophon"-Geräte ausgestellt. Sie waren mit drei Ringköpfen und drei Motoren ausgestattet. Das bedeutete getrennte Antriebe für das Band und die das Band tragenden Wickel. Die Geräte hatten eine eindrucksvolle Bandbreite von 50 bis 5000 Hz. Die Sensation war vollkommen. Ein Brand, der das Ausstellungsgelände heimsuchte und auch die fünf Geräte vernichtete, konnte der Sensation keinen Abbruch tun.

Während die Wehrmacht unmittelbar Interesse für in Tornistern unterzubringende tragbare Geräte zeigte, interesssierte sich die Reichsrundfunkgesellschaft erst 1938 für das »Magnetophon«. Da für den zivilen Bedarf die Musikwiedergabe im Vordergrund stand, war die gleichzeitige Erfindung der Hochfrequenz­vormagnetisierung durch von Braunmühl und Weber ein entscheidender Schritt für die fol­gende Akzeptanz von  "Magnetophon"  und "Magnetophonband"«.

Die AEG kaufte den bei­den Erfindern die Patentanmeldung ab und führte 1941 im UFA-Filmpalast am Zoo in Berlin das "Magnetophon" mit Musikwiedergabe in HiFi -Qualität mit grandiosem Erfolg vor.

Nach dem 2.Weltkrieg .......

Der Verlust der Auslandspatente Deutsch­lands im Zweiten Weltkrieg konnte nicht ver­hindern, dass das »Magnetophon« weltweit be­kannt und zum Gattungsbegriff wurde.

  • Anmerkung: Dieser Satz erschließt sich dem Redakteur überhaupt nicht. Im Gegenteil: Weil die AEG Patente aberkannt bzw. konfisziert wurden, verbreitete sich die Magnetbandtechnik von Amerika aus recht schnell über die ganze Welt.


Der amerikanische Erfinder Loughren bekannte in einem Aufsatz über Bandaufzeichnungsgeräte, dass man nach Kriegsende "in den Besitz" von "Magnetophonen" gekommen sei und erst da­durch die Gründe für die hervorragende Qua­lität gerade bei der Musikwiedergabe erkannt habe.

Nach der Veröffentlichung dieses Aufsat­zes registrierte das US-Patentamt die Marke "Magnetophon" für Telefunken, die inzwischen die Aktivitäten auf dem Magnetton-Gebiet von der AEG übernommen hatte. Es wurde ein Welt­erfolg.

Nach Einführung der Compact Cassette (CC/Philips) standen auch bespielte Kassetten in breiter Auswahl zur Verfügung. Deren Qualität erfüllte  trotz  geringer  Bandgeschwindigkeit durch Rauschunterdrückungsverfahren wie Dolby B von Dolby und High Com von Telefunken HiFi-Bedingungen.

Der Erfolg der Ton-Aufzeichnungstechnik führte natürlich zu Überlegungen, auch Bilder zu konservieren. Bei Telefunken tüftelte Eduard Schüller intensiv weiter und fand 1952 ein im Vergleich zu den aufwendigen Lösungen in den USA einfacheres Verfahren: die Bandumschlingung eines oder mehrerer rotierender Köpfe. Das Ver­fahren, das als "Schrägspuraufzeichnung" bzw. "helical scan" bekannt wurde, löste eine ähn­liche Revolution aus wie das Magnetophon.

Schon 1967 stellte Telefunken auf der IFA zwei Video-Bandgeräte für den Heimgebrauch als Entwicklungsmuster für Schwarz-Weiß- und Farbbilder nach dem Tri-PAL-System von Walter Bruch vor.

Ab hier sehr geschönt bzw. aufgehübscht, nur etwas weit an der Wahrheit vorbei geschrammt :

1969 schließlich folgte der Prototyp eines Heim-Videorekorders, 1971 ein halbprofes­sionelles Gerät. Die Nutzung der für das PAL-Fernsehen von Telefunken entwickelten Glas­verzögerungsleitung sowohl in Betamax- als auch in VHS-Rekordern war ein großer Schritt zur Verbesserung der Bildqualität. Die Unter­bringung des Magnetbandes in international standardisierten Kassetten führte zu weltwei­ter Kundenakzeptanz.

Wenngleich alle Rekorder nach dem System der Schrägspurauf­zeichnung arbeiten, ist es nicht gelungen, einen europäischen Gerätestandard gegen das japa­nische Video Home System (VHS) von JVC durch­zusetzen. Auch das Rekorder-Montagewerk von Telefunken in Berlin/Märkisches Viertel, an dem JVC beteiligt war, produzierte nach VHS-System.

Anmerkung der Redaktion: Die Formulierung ist schon sehr geschickt gewählt. Sie suggeriert, das seien alles Telefunken Entwicklungen gewesen. Doch dem ist nicht so. Die Verzögerungesleitung war bereits 1942 für reichsdeutsche Radargeräte entwickelt worden und die Japaner hatten eigene Verzögerungsleitungen entwickelt, um PAL zu realisieren.
Die Magnetbandkassetten wurden zwar ab 1949 von mehreren kleinen Firmen präferiet, doch geschafft hatte es nur Philips in 1963 mit der später weltberühmten Compact Cassette.

ein teurer Flop, die Bildplatte
eine TED Bildplatte 1972


Mit der Entwicklung einer Bildplatte wurde bei Telefunken
wegen der darin enthaltenen Dichtspeichertechnik für plattenförmige Aufzeichnungsträger ein neues Fenster aufge­stoßen. Schüller wollte auch hier zunächst das magnetische Aufzeichnungsverfahren nutzen und einen Diamanten zur Führung in der Rille verwenden. Ein "Laborunfall" sorgte für eine bessere technische Lösung. Der Magnetkopf brach und konnte nicht mehr abspielen. Den­noch wurde die gespeicherte Information wiedergegeben. Der Kopf wirkte nicht mehr als Ringkopf, sondern magnetostriktiv.

Danach wurde diese Wirkung hinsichtlich Diamant, Platte und Kopf optimiert. Im Forschungsinsti­tut Ulm von Telefunken wurden zum gleichen Zeitpunkt (1968) Laserlichtabtastungen unter­sucht und vervollkommnet. Aber der Kunde wollte keine Platte, die er nicht selbst bespielen konnte.

Anmerkung der Redaktion: Das Argument ist schlichtweg falsch. Die TED Platte war technologisch neben dran bzw. überholt und das wurde in der Fachpresse genau erklärt, warum mechanisches Abtasten eine Crux sei. Auch die 10 Minuten miserable Farbqualität waren 1972 schon nicht mehr konkurrenzfäig, als Philips die 60 Minuten VLP Laserdisc mit wesentlich besseren Daten vorstellte.

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die CD kam 1981 bis 1983
einer der ersten CD Player 1983

Erst 1979 demonstrierte die hollandische Firma Philips (Anmerkung: im Verbund mit Sony) vor Fach­journalisten eine Compact Disc (CD), (sie hieß damals noch "Compact Schallplatte") bei der Techniken der Bildplatte genutzt werden: be­rührungsloses Auslesen der digitalen Informa­tion mittels Halbleiter-Laser, Puls Code Modula­tion, 12 cm Durchmesser.

  • Auch das stimmt so nicht, es waren optische Technologien von Philips und deren Laser Disc bereits aus 1972. Das hatte mit der TED Bildplatte von Telefunken nicht das Geringste zu tun, wird aber hier so suggeriert.


1981 war diese (Musik-CD) Platte serienreif, und sie wurde ein riesiger Erfolg, der eine schnelle internationale Standardisierung zur Folge hatte.

Daß daraus nun eine CD-ROM (Read Only Memory) oder DVD geworden ist, die sich an­schickt, den aus den Pfleumerschen Papierbän­dern entstandenen Magnettonbändern und Kassetten den Garaus zu machen, ist eine zwangsläufige Folge des ständigen Suchens nach Verbesserungen und Innovationen durch die vielen Erfinder überall in dieser globalen Medienwelt und deshalb keine Überraschung.

Texte aus etwa 1985 - teilweise von Wolfgang R. Irmscher und Robert Einseil

Anmerkung der Redaktion:

Der Ruhm der Anderen ist auch meiner.


Anmerkung: Viele der damaligen Telefunken Publikationen sind sehr ergänzungsbedürftig, weil dort Tatsachen mit Mythen und Wunschdenken vermischt werden und im Gesamtkontext verwirrend bzw. schlichtweg falsch dargestellt werden. Es war eben alles nur Marketing.

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