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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Das verbesserte AEG K2 nur noch mit Kunststoffband.

Bis zum Herbst 1935 (zur Funkausstellung) soll ja das AEG K1 immer noch das ursprüngliche sensible Papierband als Tonträger gehabt haben. Neuere Erkenntnisse aus den BASF Archiven besagen, daß die BASF angeblich bereits seit 1932 an einem (einschichtigen) Acetyl-Cellulose Material gearbeitet habe.

 

Laut der alten AEG Entwickler hatten diese aber mit der miserablen Qualität der BASF Muster überhaupt keine Freude und so hatten sie sich selbst eine primitive Beschichtungsmechanik gebaut. Das spätere Kunststoffband war natürlich bei weitem reißfester und auch noch viel dünner als das alte Papierband.

 

Das AEG K2 (1936) hatte wie das AEG K1 trotz Kunststoffband bislang nur etwa 30 db Rauschabstand und später mit dem verbesserten "Ferro xxx yyy" Band etwa 36 bis38 db. Das war aber immer noch (leider) miserable Qualität selbst im Vergleich zur (Wachs-) Schallplatte oder damals bekannten Licht-Ton-Film oder einer Live-Übertragung über das Mittelwellenradio. Das K2 soll dann in größeren Stückzahlen von ca. 200 produziert worden sein.

 

Erst die nachträgliche Modifikation mit der HF Vormagnetisierung etwa ab 1940 machte (auch) aus dem Modell K2 (meist aber dem AEG K4) urplötzlich ein super Hifi Bandgerät mit ca. 56 bis 58db Rauschabstand. Und von da an rankten sich die Legenden um den deutschen Reichs-Rundfunk.

Das AEG K3 (1937) - da gibt es keine Bilder ?
Also hier ein FT3.

Doch, so langsam kommen dort auch Bilder, nicht von dem AEG K3, aber vom dem Truhenmodell FT3.

 

Das AEG K3 wurde laut der Entwickler vom Laufwerk her noch einmal deutlich verbessert. Jetzt gab es mit den BASF Kunststoffbändern überhaupt keine Probleme mehr. Das Laufwerk lief und lief wie später der VW Käfer.

 

Doch der Krieg machte dem durchschlagenden Erfolg ein baldiges Ende. Die überragende Technologie durfte nicht exportiert werden.

 

 

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