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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Das Wichtige sind die Köpfe.

Bisher waren das alles Äußerlichkeiten und eigentlich nebensächlich.

 

 

Hier im Kopfträger steckt das Geheimnis der Qualität. Da muß das Band durch und an den Köpfen vorbei. Die Kopfspiegel der drei Tonköpfe sind dann gereinigt worden, obwohl ich für die Wiedergabe vorerst nur den 3. Kopf gebraucht hätte.

 

 

In diesem Bild sieht man die B77 Tonwelle, die deutlich Belag angesetzt hat und auch den Abrieb in den Ecken der Umlenkeinheit.

 

 

 

 

 

Zum Entfernen der gesamten oberen Frontplate muß man die Andruckrolle entfernen. Das ist nicht trivial, denn man verbummelt schnell die beiden Teflon Kunststoffscheiben, die unbedingt benötigt werden.

 

Hier sieht man die Achse der Andruckrolle noch mit der unteren weißen Teflon Scheibe.

 

 

 

 

 

 

 

Ohne diese weiße Teflonscheibe sollte man die Andruckrolle bei der erneuten Montage nicht mit dem Seegerring fixieren.

 

 

 

 

 

Hier ist diese Scheibe wieder aufgelegt und der Seegerring kann in die Nut in der Achse eingeschoben werden.

 

Übrigens kommen die Seegerringe auch von uns hier im vorderen Taunus, eine alte deutsche Erfindung samt Patent.

Der Blick hinten in die B77

Eigentlich ist man enttäuscht, wie "wenig" man für dieses viele Geld bekommen hatte. Es ist fast nichts mehr drinnen.

 

Das Chassis sieht sehr "aufgeräumt" aus, noch "aufgeräumter" als in der A77 der ersten Generation. Böse Zungen behaupten es sei ja noch weniger drinnen.

 

 

Hier ein Vergleich des Innenlebens einer B77 von 1978 oben

 

 

 

mit dem Innenleben einer A77 von 1967 unten.

 

 

 

Bei Studer bezahlte man mit der B77 eigentlich nur die 10 Jahre Erfahrung mit über 250.000 gebauten 77er Maschinen.

Was wurde innen geändert ?

im Vergleich zur Vorgängerin, der A77:

Wie man im Vergleich (auf den Bildern oben) im Ansatz sehen kann, ist der massive Hebel bzw. der ganze Mechanismus der Bandandruckrolle geändert worden.

 

Hier der Blick auf die weit durch das Chassis geführte Achse, die eine hervorragende Präzision gewährleistet.

 

 

Damit liegt die Andruckrolle immer genau winklig an der Tonwelle an, ohne wenn und aber.

Die Steckkarten bekamen neue Steckverbinder

Die Steckverbinder an den Modul-Steckkarten wurden gänzlich verändert und haben bis heute wunderbar funktioniert. Hier eine 10er Gruppe der Motor-Elektronik.

 

 

 

 

 

Die beiden Pingruppen (je 7 Pins) sind jetzt deutlich weiter auseinenader, weil die Stifte jetzt auch schmaler sind. So lassen sich problemlos beide Stereo-Kanäle auf einer Karte unterbringen.

Unten die Steckverbindertechnik auf den Platinen der A77 und der B77.

 

 

 

Die Platinensteckverbinder der A77 brauchen eine gewisse Breite, um die Zielgenauigkeit der Karten und Buchsen nicht zu überfordern.

 

Die Steckverbinder der Steckkarten der A77 waren reine Platinenstecker mit vergoldeten Leiterbahnen und haben eigentlich auch so lange funktioniert, wie sie nicht zu oft gesteckt wurden.

 

 

 

 

 

 

 

Die alten Kabel-Einzel-Steckverbinder auf den einzelnen Platinen sahen zwar komisch bis billig aus, funktionierten aber so lange, wie sie nicht öfter gesteckt wurden, sogar noch bis heute. Einige wenige haben sich in die B77 hinüber gerettet.

 

 

 

 

 

Dafür gibt es auch gänzlich neue zu der Zeit ganz moderne Profisteckverbinder an den Steuerplatinen der Laufwerksteuerung.

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Prüfen und Messen im Tonbandbereich

Hier finden Sie ein paar Tips aus unserer Erfahrung, wie wir semi Profi und Profi Bandmaschinen ausprobieren.

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