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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Auch die Audio Elektronik wurde vollkommen überarbeitet.

Die Eingangsverstärker und der Mischpultteil sind jetzt mit ICs ausgestattet und ganz dicht an den entsprechenden Buchsen dran, endlich.

 

Beim Vergleich der beiden rechts übereinander liegenden Bilder sieht man, wo auf demBild oben auf der linken Seite die Laufwerkstasten sind, ist auf dem Bild unten drunter recht ganz oben waagrech die (grüne) Steuerungsplatine.

 

Unten waagrecht sind jetzt vollständig auf einer einzigen Platine alle Ein- und Ausgangs-Buchsen (jedenfalls hinten) vorhanden und mittes Steckverbindern mit der restlichen Elektronik verbunden. Das mit den langen Audio-Leitungen war bei der A77 eine Krücke.

 

Auch der Ausgangsverstärker / Kopfhörerverstärker (Platine ganz links) hat Dampf, der Kopfhörer (also mein Beyer) geht auch gut laut und klirrt nicht wie bei der ASC 6000 (mit dem selben Band!).

 

 

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Damit konnte Revox den Japanern Jahre lang das Wasser abgraben, denn bei den Japanern war fast alles genauso ungenau (abillig) wie es groß war.

 

Also diese hier sind super und stehen denen von Sony in meinem Dat Recorder von 1989 (da sind wieder 10 Jahre dazwischen) in fast nichts nach. Das war eine der größten Schwächen der A77. Die beiden Instumente waren dort popelig. Warum es ASC später genauso popelig nachgemacht hatte, bleibt mir immer noch ein Rätsel.

 

Genug der Lobeshymnen

Natürlich gab es auch Probleme, doch die kommen immer erst durch Nachfragen beim aktuellen Besitzer raus.

 

Die Revox A700 mußte recht oft in die Werkstatt zum Einmessen. Wie man an den diversen Aufklebern ersehen kann, das sind nur die Reste, war oft der Fachmann gefragt. Nicht nur der Kühlkörper ganz oben wurde teilweise glühend heiß, auch innen drinnen wurde es oft recht "warm".

 

Die Regelelektronik der Bandzugssteuerung muckte öfter und die (neuen) Bänder mussten akribisch eingemessen werden. Am Ende ging nur ein Band (eine Band-Type oder Sorte) richtig, die anderen liefen bescheiden.

 

Es ist also kein Geheimnis, diese Maschine ging in diesem Preisbereich an die Grenzen des mechanisch und elektronisch Machbaren. Und das war viel, sehr viel fürs Geld. Dennoch, es waren Profis gefragt.

 

Andere Hersteller machten dann diverse Bias Regler oder Schalter dran, doch das wiederum verwirrte die Normalos wieder ganz fürchterlich.

Letzendlich war die A700 auch wieder ein Meilenstein auf dem Weg zum weltweiten Studer Image.

10 Jahre geparkt, lief sie auf Anhieb

Im Gegensatz zu unserer A77, bei der die Potis gewaltig krächsten und zigfach von Anschlag bis Anschlag gedreht werden mussten, die A700 lief sofort beim Einschalten.

 

Unsere A77 produziert auch nach mehrern Stunden immer noch Schleifgeräusche bem normalen Spielen und beim Umspulen. Die A700 läuft nahezu lautlos. Auch die Bandfühlhebel, die ja mit Sicherheit silikongedämpft sind, haben sich nach ganz kurzer Zeit eingeschwungen und stabilisiert.

 

 

Alles in Allem eine tolle Maschine.

 

 

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Prüfen und Messen im Tonbandbereich

Hier finden Sie ein paar Tips aus unserer Erfahrung, wie wir semi Profi und Profi Bandmaschinen ausprobieren.

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