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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Sony war eine ganze Zeit lang ganz klar der Markt- und Technologieführer aus dem asiatischen Raum.

SONY Chef Akio Morita
unser TC-765Exemplar
dieses hab ich nie gesehen

SONY, das ist Akio Morita in Person, der Mitbegründer und langjährige SONY Chef. Akio Morita (1921 - 1999) hatte die herausragenden Ideen und den Unternehmergeist und vor allem den Mut, auch Unkonventionelles in "seinem?" Unternehmen durchzusetzen.

Er formte einen der größten Weltkonzerne
alleine durch seine Person. Dadurch hat er mit Krupp, Grundig, Ford und anderen Unternehmer-Persönlichkeiten eines gemeinsam, den inneren Instinkt für das, das die Kunden wollen.

Als Akai, Teac und andere noch billigsten "Schrott"
(also große Kisten mit primitivster Technik) auf den Markt brachten, da hatte Sony bereits richtig gute hochwertige kleine und große Hifi-Boliden im Angebot. Nach recht kurzer Zeit war Sony im fernöstlichen Hifi-Bereich der Qualitätsanführer. Übrigens hatte Sony auch im Ton- und Video-Studiobereich kräftigst mitgemischt.

Auch wenn Teac und Akai die "glänzenderen" (kann man glänzend steigern?) Edelstahl Frontplatten vorzeigen konnten, der werbewirksame Marketing-Slogan "A Sony is a Sony is a Sony" hatte vollen Erfolg.

Am Ende der "Open Reel" Zeit baute Sony noch diesen fast letzten Boliden unter den Bandmaschinen (hier rechts), eine Sony TC-765, das vorletzte Flaggschiff unter den großen Sony Hifi-Bandmaschinen für den Hobbyisten.

 

Das alles war zu einer Zeit, als die Japaner die deutschen, die europäischen und auch die amerikanischen Hersteller längst überrollt hatten und unseren heimischen Firmen allesamt das Wasser abgegraben hatten.

Im Nachhinein können wir feststellen, es war ein interessantes Kopf an Kopf Rennen, das dann letztendlich doch keiner gewonnen hatte. Denn die Magnetband- Dinosaurier sind (fast) alle ausgestorben.

Sony, das war Innovation vom Feinsten, damals . . .

Sony war unseres Erachtens eine der ersten japanischen Audio-Technik Firmen, die sich vom reinen Abkupfern gelöst hatten und eigene hervorragende Entwicklungen auf den Markt brachten.

Und dann brachte SONY auch noch eine tolle Entwicklung nach der Anderen. Dazu gehören unter anderem der Camcorder, Betamax, U-matic, Elcaset, mit Philips zusammen die CD, die DAT Technik, der MD Recorder und auch die Mini-DV Technik.
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Sony heute (2005-2006)

Hätten sie nur von Grundig gelernt, wäre ihnen manches erspart geblieben. Denn dort hatte es der alte Max vor gemacht (unerfolgreich):

Wenn Du mal ganz oben angekommen bist, dann mußt Du aufpassen, denn dann geht es nur noch abwärts.


Und es ging abwärts mit Grundig bis zur Pleite
und es geht abwärts mit Sony. Die Umsätze stagnieren, die Kunden laufen weg und die Menge der "Kunden verachtenden Fehler" häufte in sich 2005 gefährlich. Im weltweiten Internet blieben die Flops nicht lange geheim. Im ersten Quartal 2006 wurde der Deutschland Geschäftsführer befördert, also "weg befördert", er sei nicht besonders erfolgreich gewesen. Ob "er" wirklich der "Schuldige" war ? Und die ersten Mitarbeiter wurden auch schon frei gesetzt.

 

Sony hatte den lange Jahre gepflegten eigenen Anspruch nicht mehr aufrecht erhalten können (beziehungsweise hatte ihn verspielt) :

 

"A Sony is a Sony". - Jetzt heißt es immer öfter "Nie wieder Sony." oder besser

"A Sony was a Sony". -

 

Schade, die waren mal wirklich gut. Es gibt nämlich einen Grund, warum der Autor so viele Sony Geräte besitzt.

Nachtrag:

Zum Ende 2006 scheint Sony alle Anstrengungen zu unternehmen, sich wieder aufzurappeln. Im professionellen Video (Broadcast-) Bereich und bei den modernen Digitalkameras (Sony hatte Minolta Camera gekauft) scheint Sony zu halten, was es verspricht.

 

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