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Im Jahr 1995 hat Herr Jüttemann ein Buch geschrieben.

März 2011 - Dem Autor wurde das Buch über die Geschichte mit dam Auf- und Niederagng des Tefi Schallbandes zur Rezension zur Verfügung gestellt.

Es  ist schon erstaunlich, wie es für den Exoten Tefi so viel zu schreiben gab. Es steht dafür so gut wie alles und über alle Geräte alles drinnen. Alleine der Namen der Firma Dual, die in anderen Quellen oft als die (finanzielle) Mutter der Entwicklung genannt wird, ist hier nirgendwo zu lesen. Auch, daß die beiden Chefs von Dual schon recht früh den Siegeszug der 33er Schallplatte erkannt hatten, ist hier mit keinem Wort erwähnt.

Es wird aber sehr ausführlich und sehr ehrlich auf das langsame Sterben einer überholten Technologie eingegangen.

So war das Tefifon eine kurze Episode der Audiotechnik, deren Blütezeit von 1950 bis 1958 gedauert hatte. Dann ging alles sehr schnell und heute spricht niemend außer alten Sammlern mehr von dem sprechenden Filmband.

Die Qualität kam nie auch nur annähernd an die DIN 45500 ran.

Die ganze Filmbandtechnik hatte gravierende Nachteile bezüglich der Qualität. Und diese Probleme waren auch nicht zu lösen, jedenfalls damals nicht.

An Hifi war überhaupt nicht zu denken. Und damit war der Wetbewerb zur modenen 33er Hifi-Schallplatte schon entscheiden.

Ein bemerkenswertes Editorial des Verlagsleiters

Der Verlagsleiter Otmar Freundleib hat 1995 ein bemerkenswertes Editorial geschrieben, das wir hier im Wortlaut in Teilen zitieren:

Anmerkung des Verlages

von Otmar Freundlieb.

Während Fachbücher über Computertechnik relativ leicht Auflagen mit 10.000 Exemplaren erreichen, obwohl der Inhalt oft schon nach einem Jahr wertlos ist, da völlig überholt, ist es sehr schwierig Fachbücher über Rundfunk- und Fernsehtechnik vergangener Zeiten zu verkaufen.

Schon um 500 Exemplare eines Nachdrucks über die Fernsehtechnik im Jahre 1938 (damals war das Fernsehen etwa 2 Jahre alt) für DM 28,00 abzusetzen, bedarf es mehrere Jahre. Zu gering ist offenbar das Interesse an den Anfängen der Geschichte der Technik; auch bei Sammlern der Geräte!

Für einen Verlag also ein wirtschaftlich völlig uninteressantes Feld. Auf diese Weise ginge viel Wissen über u. a. Geräte, Verfahren, Firmen verloren, wenn es nicht Leute gäbe die sich ohne wirtschaftliche Interessen dieser Thematik annehmen würden.

Mit einem Aufwand an Zeit und Geld der bei weitem das Autorenhonorar überschreitet, hat Herr Jüttemann in mühsamer Kleinarbeit alles über die Firma TEFI und ihre Erzeugnisse zusammengetragen, um der Nachwelt eine möglichst vollständige Dokumentation einer hoch interessanten Entwicklung zur Schallaufzeichnung und der dazugehörenden Firmengeschichte zu übergeben.

Otmar Freundlieb

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