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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Feuerland Favorit 52

Ein Bandgerät, das nie am Markt an kam, jedenfalls wurden nur sehr wenige davon gebaut.

 

Geplant wurde dieses Tonbandgerät für Blaupunkt in Hildesheim, doch Blaupunkt entschloß sich, nicht in den Tonbandgerätemarkt einzusteigen. So hat diese Entwicklung nie das Licht der Welt erblickt unter Blaupunkt.

 

Sicher war das auch ein herber Schlag für die Entwickler, denn das Design ließ einiges erhoffen.

Hier noch etwas aus den Prospekten und dem Schriftverkehr

Noch etwas aus den technischen Daten dieses Gerätes

Und noch etwas zur Geschichte der Firma Beilhack

GESCHICHTE

 

Die Gründung der Firma Feuerland erfolgte im Jahre 1932 durch Herrn Dipl. Ing. Ernst Beilhack. Als Apparate und Maschinenbaufirma beschäftigte man sich in der Gründerzeit hauptsächlich mit der Herstellung von Benzinpumpen und mechanischer Teile für den Tankstellenbereich.

 

Im Jahre 1938 wurden wehrtechnische Teile, - insbesondere für Flugzeugbau - in das Fertigungsprogramm aufgenommen. Während des Krieges wurden noch elektronische Teile für Raketen produziert, ca 350 Mitarbeiter waren teils im Schichtbetrieb in der Produktion eingesetzt. Nach dem Krieg wurden die Maschinen durch die Besatzungsmächte demontiert und verbliebene Maschinen unbrauchbar gemacht.

 

Der Wiederaufbau nach dem Krieg war verbunden mit der Suche nach neuen Produkten. Man begann mit der Fertigung von Stanzwerkzeugen für mechanische Teile, Prägemaschinen, spitzenlosen Rundschleifmaschinen, sowie mit Frankiermaschinen und Vertonungsanlagen für die Filmproduktion. Tonbänder nach eigenem Patent, welche an die Firmen Siemens und Bosch geliefert wurden, rundeten die Nachkriegsprodukte ab.

 

Im Jahre 1958 konnten mit der Produktion von Stoßdämpfern begonnen werden, nachdem die entsprechende Lizenz von der Firma Fichtel und Sachs erworben wurde. Die heute noch gültige Lizenz erstreckt sich auf Stoßdämpfer für schienengebundene Fahrzeuge, sowie für Hebelstoßdämpfer. Letztgenannte Stoßdämpfer werden verwendet für Stromabnehmer, elektrische Lokomotiven, für Druck- und Sondermaschinen, sowie in KFZ Oldtimern.

 

Nachdem der Firmengründer, Herr Beilhack, ohne Nachfolger blieb, wurde die Firma im Jahre 1981 von Herrn Klaus Hünig übernommen. Aufgrund der Stoßdämpferproduktion bestanden Kontakte zur Schienenfahrzeugindustrie im In- und Ausland, zu europäischen und außereuropäischen Bahnen, sowie zur Bundesbahn. Die vorhandenen Kontakte führten dazu, dass im Laufe der Zeit die Palette der Produktionsteile taufend erweitert wurde. Neben Einzelteilen für Drehgestelle, Unterbauten für Waggons, Teile für Lokomotiven, liefern wir auch Schmiede- Guss- und Sonderteile je nach Bedarf und Menge.

 

Im Jahre 1997 konnten wir auf ein 65-jähriges Bestehen der Firma zurückblicken.

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