Sie sind hier : Startseite →  Uher→  Uher Fundus

Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Wir haben jetzt unseren kleinen Uher Fundus fast zusammen, hier ist das Uher Royal de Luxe.

Nach dem Uher Varicord 263 kam das Uher 560 Royal und jetzt das etwas neuere Uher Royal de Luxe bei uns (April 2006) an. Dazu haben wir noch ein paar (drei) Uher Reports 4000 und ein CRxxx und dann reicht es mit den Uhers.

 

Das Uher Royal kam am 24.4.06 aus Rödermark / Oberroden bei Frankfurt und war (bei uns) das erste Uher Tonbandgerät, das saubere Ton-Köpfe hatte und auf Anhieb mit allen Funktionen gelaufen ist. Das war ein Erlebnis, denn das Teil ist immerhin ca. 40 Jahre alt. Dann sieht man auf Anhieb die beiden 10 Watt Endstufen mit den vier betagten Siemens AD133 Germanium Leistungs- transistoren. Selbst das Zählwerk mit dem Riemen lief wie am Schnürchen. Ein 18cm Band samt Leerspule (beide Metall) war auch dabei mit Freddy Quinn und Gitte drauf, also wie in alten Zeiten.

 

Wie bei allen diesen Uhers rappeln die beiden Bandzug- Regler (immer noch wie vor 40 Jahren), vor allem beim Abbremsen vom Umspulen, aber das wußten wir vorher.

 

Auf den "Einblick-Seiten" werden wir diese Art der mechanischen Bandzugsregler genauer beschreiben.

 

Und sie stinken fast alle, anfänglich wirklich bestialisch für sensible Nichtraucher- Nasen, jetzt nach Monaten weniger beißend. Hier rechts ein Variocord 263 beim "Lüften".

Der Super Dreh-Schalter des Uher Royal de Luxe

Hier ein paar erste Einblicke, was das Uher Royal de Luxe damals so einmalig machte. Damals war es nicht so weit her mit der digitalen Logik, also der Verknüpfung und Verriegelung von logischen Laufwerks- und Aufnahme- Funktionen und den entsprechenden digitalen ICs, so wie man es heute aus jedem Kassettengerät kennt.

 

 

 

Es mußte alles irgendwie mit verknüpften Mehrebenen Dreh-Schaltern, Drucktasten, Relais und mechanischen Verriegelungen gemeistert werden.

 

Ich werde noch mehr über die Klimmzüge einer unzulänglichen mechanischen Technik und dem Anforderungsprofil der Marketing- Abteilungen beschreiben.

 

 

 

Denn "die" wollten die "eierlegende Wollmilch-Sau" haben. Mit einem Schalter alle Funktionen abbilden, das war die Forderung der völlig neuen Einhandbedienung.

 

 

 

Schauen Sie sich mal das Drahtgewirr an. Vor allem, nur ein einziger Draht beim Anlöten vertauscht und die ewige quälende Sucherei ging los, nichtnur bei Grundig, auch bei Uher.

 

Nach oben

- Werbung Dezent -
© 2001/2017 - Copyright by Dipl. Ing. Gert Redlich - Germany - Wiesbaden - Impressum und Museums-Telefon - zur RDE-Seite - NEU : Zum Flohmarkt