er hatte weder mit der Firma Kleist noch mit seinem Report 4200 so richtig Glück gehabt. Es war vermutlich eine Gurke aus einer Montagsproduktion, wie es bei Autos auch recht oft vorkommt.
Laut der beiliegenden ausgefüllten Garantiekarte ging schon während der ersten 6 Monate (Garantie) die Wiedergabe nicht mehr. Das war sicher ärgerlich, wurde aber bestimmt kostenlos beseitigt. Doch ein Nachgeschmack bleibt.
Bereits am 24.12.1976 war das Gerät zum ersten Male kostenfplichtig bei der Berliner Uher Vertretung (Lissner-Electronic in der Uhlandstrasse).
Mit der Verkäuferfirma Kleist, bei der anscheinend auch noch eine Stereoanlage gekauft hatte, wollte er vermutlich nicht mehr zusammenarbeiten.
Das Uher 4200 wurde für 9,35 Mark Teile und 18.- Arbeitszeit + 11% Mwst (also für 30,36 Mark) repariert.
Dann hat es durchgehalten bis Februar 1983 (24.2.83). Ein Satz Riemen und Kleinteile für 16,50 und dafür aber 55,50 Mark Arbeit und natürlich + 13% Mwst, das waren dann schon 81.- Mark.
Am 2.1.1984 fing es an zu jaulen, der Gleichlauf wurde bemängelt und es waren dann mit Reinigen, Schmieren und Einpegeln 7,40 Mark für Teile und 88,50 Arbeitszeit, zusammen + 14% Mwst waren das dann bereits 109,27 Mark.
Im Januar 1985 (21.1.85) waren dann wieder 2 Elkos defekt und ein Kurzschluß im Verstärker, das waren dann 6,80 Mark Teile und 59.- Mark Arbeit und natürlich + 14% Mwst, zusammen 75.- Mark.