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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Sony TC 730

Das Sony TC 730 paßt in diese Serie eigentlich auch nicht rein. Es stammt aus früheren Jahren und war schon ein Drucktasten gesteuertes 3 Motoren Laufwerk für 18er Spulen mit ganz vielen Knöpfen und Reglern, aber die schwarze Frontplatte war noch nicht "in" und so konnten sich nur Autoreverse Freunde dafür begeistern.

Sony TC 755 (1973)

Das TC 755 sollte an den großen alten Super-Boliden TC 850 anschließen und leichter und billiger werden. Das wurde es dann auch, nur an das 850er Laufwerk reichte es nicht heran.

 

  • Spulengröße bis 26,5 cm, - Echtholzgehäuse,
  • 3 verschleißfreie F&F Tonköpfe, - Hinterbandkontrolle,
  • 1/2 (oder 1/4) Spur Stereo Gerät mit Doppel-Capstan Laufwerk,
  • Geschwindigkeiten  9,5 und 19 cm/s,
  • Bias und EQ schaltbar, - Timerschalter,
  • Cinch – Anschluss, - Klinkenstecker Mikrofon L/R, Kopfhörer.
  • Gewicht ca. 26 Kg

Sony TC 756

Das Sony TC 756-2 war eine 1/2 Spur Version des 755 und hatte alternativ die 19 und 38cm/s Geschwindigkeiten.

Sony TC 758

Das TC 758 war eigentlich die etwas ältere Version vor dem TC 755, wenn ich mich recht erinnere. Genau sagen kann ich es nicht mehr und so muß ich mich auf die eintrudelnden Sony Prospekte verlassen. Das Sony TC 758 hatte die Autoreverse Automatik, das TC 755 nicht.

Sony TC 765/4
Das vorletzte Flaggschiff (1977)

Dieses Super-Bandgerät war 1977 Sony's letztes Bandgerät der Monster- oder Boliden-Klasse. Sony hatte recht früh erkannt, daß der Markt für Spulen- bandgeräte ziemlich zuende oder bereits kaputt war und daß die Technologie der CC Kassette und der aufkommenden CD (eine Philips/Sony Entwicklung) nicht mehr zu bremsen war.

 

Die Zeit der Spulenbandgeräte selbst im High- End Bereich war einfach abgelaufen. Andere Japaner wie Akai und Teac investierten noch massig Geld in verfeinerte Präzisionslaufwerke; und vor allem die Deutschen und die Schweizer wollten es nicht glauben.

 

Doch es war wirklich vorbei, wie wir inzwischen sehr genau wissen. ASC und Studer haben zwar immer wieder ein paar Open Reel Bandmaschinen verkauft, Uher und Grundig mühten sich redlich, doch am Ende mußten sie alle aufgeben. Der Magnetband- Gigant Akai hatte auch dann die Produktion seines Image trächtigen Flaggschiffs GX-747 eingestellt.

 

Sony Chef Akio Morita schreibt in seinem Buch, daß er ganz genau wußte, daß er mit seinen neuen progressiven Ideen immer nur ca. 12 Monate Karenzzeit hatte, bevor es alle "anderen" nachmachten.

 

Und die Zeit von Open Reel war zuende. Video kam mit geballter Kraft. Auch da war Sony wieder sehr lange führend.

 

Einblicke:

Wir haben ein TC 765 / Viertelspur bekommen und auch schon rein gesehen, bevor es in die Ausstellung wandert.

Sony TC 766/2 Stereo (1977)

Die Versionen der Sony TC 765 und TC 766 sind nahezu baugleich mit Ausnahme der Kopftechnik. Das TC 766 ist eine Halbspurversion zusätzlich mit Viertelspur Wiedergabe.

 

Die Halbspurversion des TC 765 hatte nämlich einen zusätzlichen 4Spur Wiedergabekopf standardmäßig drinnen im Kopfträger. Dazu gab es einen Umschalter oben auf der Kopfträgerabdeckung. Und das TC 766 hatte 19/38 cm/s als Bandgeschwindigkeiten.

 

Am Ende hatte es lediglich 3dB mehr Rausch- spannungsabstand, egal, wie man gemessen hatte. Ein Vorrteil war vielleicht eine verbesserte Minimierung der Dropouts duch die etwas breitere Spur pro Kanal.

 

Einblicke:

Wir haben zwar ein TC 766 ersteigert, aber leider nur ein TC 765 / Viertelspur bekommen.

Sony TC 770

Das TC 770 sollte sicher mal dem Uher 4000 Report oder dem Grundig TK320 das Wasser abgraben, doch gegen das deutsche Uher Report mit deutlich über 1 Million Stück war selbst Sony machtlos und dieses TC 770 war in Europa nahezu völlig unbekannt.
Doch der große SONY Konzern schlug gnadenlos zurück. Baute Uher aus Deutschland stolze (über) 1 Million Geräte vom Typ Report 4000, so baute Sony später 180 Millionen Walkmänner.

 

Sony hat sich immer sehr schnell von aussichtslosen Unterfangen getrennt und sehr schnell sehr gute alternative Produkte entwickelt, jetzt vor allem im Video- und Entertainment Bereich. Und wir Deutschen hatten zu der Zeit (ab 1975) davon immer noch nichts gelernt.

Sony TC 770 (1969)

Sony TC 777 Stereo (1965)

Ein frühes 3 Motoren Gerät mit Tiptasten, das mit seinem frühen US Studio Look (Ampex) sicher für den amerikanischen Markt bestimmt war.

Sony TC 777 M (mono)

Das gab es auch mal bei Sony, zwei Varianten unter der gleichen Nummer. Später kam das nie wieder vor.

 

Also hier die Mono Version von obigem Bandgerät.

Sony TC 780

Ein früher kleiner (großer) Bolide unterhalb von dem TC 651 war das TC 780. Es war riesig trotz den nur 18cm Spulen und sehr schwer, also kaum transportabel. Es ist hier in Europa weniger weit verbreitet. Der Preisunterschied zum 755 war nicht sehr groß. (Es war zu teuer.)

 

Doppel-Capstan mit Fühlhebeln und Laufrichtungs- Umkehr-Dreh- Kopf, das waren schon beeindruckende (und teure) Eigenschaften. Die Laufwerkstasten gleichen denen des TC 651, auch die beiden Instrumente sind die gleichen.

Sony TC 788-4

Noch ein ganz später 4-Kanal Hammer unter den ganz Großen. Es war sicherlich das Beste unter den dicken 4-Kanal Boliden auf dem gesamten japanischen Home-Markt. Keiner war größer und besser, aber gekauft hatte es auch fast keiner. Es gab ja fast nichts Fertiges aufzunehmen.

 

Die Audio-Profis kauften echte 4-Kanal oder 8-Kanal (oder noch mehr) Tascam Recorder mit dann echten Studio-Eigenschaften (symmetrische Ein- und Ausgänge). Damit konnte das Sony Bandgerät dann wieder nicht mithalten.

 

 

 

Aber es war einfach toll anzusehen, diese 4 Zeigerinstrumente und die vielen Knöpfe und Schalter, eine Augenweide für Sammler und Hifi-Gourmets.

Und jetzt drehen wir die Zeit wieder einige Jahre zurück, denn die 800er Geräte waren vor dem 765 und 766 da.

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