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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

es ist nur das Modell SD7000

Auch Sansui baute mal Tonbandgeräte, besser gesagt nur ein Modell

Die meisten Sansui´s kamen als dicke protzige Receiver oder Verstärker mit hunderten beeindruckender Drucktasten über die bei uns stationierten Amerikaner nach Deutschland. Das oder die Bandgeräte waren seltener. Deren Optik und die Technik waren nicht immer überzeugend, dafür waren sie extrem billig.

Viel wichtiger war, die Firma SANSUI tat sich mit dem Einstieg in den Bandgerätemarkt ohne ein echtes Alleinstellungsmerkmal sehr schwer. Dieser Markt war 1970 bereits abgedeckt bis "zum geht nicht mehr".

Oben herum hatte Studer mit der A77 seit 1967 den Maßstab gesetzt und unten herum wurden die Preise von AKAI und TEAC diktiert.

Das Sansui SD 7000 hatte zwar Tipptasten und 3 Motoren und super tolle Anzeigeinstrumente, doch das mit den 18cm Spulen war zu der Zeit breits out. Die verbliebenen Tonband-Fans wollten die hochglänzende Edelstahl- Frontplatte und die 26cm ALU-Spulen haben. Und irgendwie stimmte die Optik nicht, es sah nicht imposant genug aus.


Auch die kleine Firma Dokorder scheiterte, obwohl die nur Bandgeräte gebaut hatten und dann in den Receiver-Markt einsteigen wollten.

Mehr über die Firma SANSUI, den Anfang und das Ende finden Sie auf der SANSUI Seite im Hifi-Museum.
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Halt, es gab noch mehr SANSUI-Modelle

Es gab da 1973 noch :

SD 5000
SD 7000

und die 4-Kanalgeräte

SD 3030
SD 5050S
QD 5500S


Und 1975/76 war es dann vorbei mit den großen "open reel" Bandgräten. Es war sowieso - jedenfalls bei uns hier - ein Mißerfolg.

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