Anfänglich waren diese geschlossenen Akkus deutlich teurer als die Zink-Kohle Batterien, bei uns als Daimon oder Varta Monozellen sehr bekannt und vor allem, sie waren deutlich teurer als die Netzversorgung. Doch das Report lebte ja von der "möglicherweise nutzbaren" Mobilität.
Der Knackpunkt waren meist nicht der 6V Blei-Akku, es war die damlige (noch dumme) Ladetechnik und die (nicht vorhandene) Entladebegrenzung. Auf den Seiten über Notstromsysteme gibt es darüber ausführliche Erkenntnisse, die aber alle weniger als 40 Jahre alt sind.
So ist die (elektronische) Entlade-Sperre deutlich über der Tiefentladung anzusetzen. Wird der Akku mehrmals bis zum allerletzten bitteren Ende "ausgesaugt", kann er nie mehr auf die vollen 100% geladen werden, oft nicht mal mehr auf 50%. Unsere Uhers schalten bei Tiefentladung nicht ab, der "Bediener" müsste das Gerät selbst anhalten und abschalten (wenn er es überhaupt gemerkt hatte).
Und dann noch etwas: Wird der Blei-Akku konstant überladen, stirbt er auch sehr sehr früh. Die Ladetechnik war damals relativ primitiv und ist in keiner Weise mit heutiger (Chip gesteuerter und auch patentierter) Puls-Lade- Technologie zu vergleichen. Heutzutage werden Blei-, NM-, LIO und Lipo Akkus aller Art mit hochintelligenten (Strom-, Spannungs- und Temperatur-) Kennlinien gesteuert und leben damit bis zu 9 Jahre !!! bei nahezu 80% der Nennkapazität. Die Flugmodellbauer machen ja vor, wie aus den Lipo Akkus der Elektro-Modellflugzeuge sehr hohe Ströme intelligent herausgezogen werden, ohne daß die Lipo Zellen dabei sterben.