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Es ist Mai 2017 - noch ein UHER SG 631

Von den UHER SG 630 sollen angeblich bis zu 12.000 (oder 18.000) Stück gebaut worden sein. Wie auf den anderen Seiten bereits beschrieben, ist das 630 optisch eine Wucht. Und erst, wenn man von einer ReVox A77 oder B77 auf ein UHER "umsteigt", - selbst nur für Testzwecke - fällt auf, daß da einiges sehr gewöhnungsbedürftig ist.

Bei so gut wie allen anderen großen Boliden reagiert der Umspulmotor (also die jeweilige Umspultaste) auch, wenn kein Band erkant wird, jedenfalls, solange man die Taste drückt.

Das mechanische Bandzählwerk mit 4stelligen Nummern war in 1977 schon nicht mehr zeitgemäß. Bei so viel Elektronik in dieser Neuentwicklung hätte man bei der Konkurrenz von ASC mal abkupfern sollen.

Auch hier findet man innen auf dem Chassis den alten Aufkleber von der ursprünglichen Modelltype SG 630. Auf der Abdeckung des Tonkopfträgers steht bereits das SG 631 Logo.
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Dieses UHER SG 631 läuft auf Anhieb - mit Macken

Dieses Laufwerk hatte "überlebt", ich konnte ein 18cm Band abspielen. Doch der linke Wickelteller rappelte im Senkrechtbetrieb, mit den großen Spulen sogar erheblich.

Wie bei einem der anderen drei Geräte, haben sich die drei kleinen Kreuzschlitzschrauben des Wickeltellers recht weit gelöst. Das fiel natürlich im Waagrechtbetrieb fast nicht auf. Natürlich lassen sich die Schrauben wieder anziehen, mit dem größten der Uhrmacherdreher sogar recht fest anziehen. Doch der Wickelteller mit einer 26er Aluspule drauf ist imme noch leicht "wackelig". Der Teller bei der uralten A77 ist stabiler und läßt sich nicht so leicht wippen bzw. verbiegen wie bei den UHER Maschinen.

Jetzt werde ich aus den Revoxen, der TG1000 und einer UHER 630 diese Motoren mal ausbauen und nebeneinander stellen und vergleichen. Da muß es doch Unterschiede geben.


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