Wie fast alle anderen Hersteller auch brauchte man bei der AEG das Massengeschäft und so stürzte sich auch die AEG Telefunken in den Hobby Markt. Die AEG Telefunken Nachkriegs- Heimtonbandgeräte waren eine sehr lange Zeit entweder riesig groß oder einfach nur häßlich. Sicher hatten die (irgendwo?) irgendetwas von den dicken Brummern geerbt, nur diese hausbackene Optik war schon damals nicht so einfach zu verkaufen. Und schon gar nicht zu einem höheren Preis als bei Grundig. Als sich das ab 1970 geändert hatte, war der Markt schon fast zuende.
Irgendwie wurde die professionelle Magnetband- Entwicklung für die Studiotechnik von Telefunken übernommen, dann wieder in die AEG aus- oder eingeliedert oder so ähnlich und dann mehrfach hin und her geschoben. Am bitteren Ende, die große AEG ging mit Pauken und Trompeten in Konkurs, wurde die Profi- Magnetband-Abteilung dann an die kleinere schweizer Firma (Studer) verkauft, damit wenigstens der Service noch (eine Zeit lang) gewährleistet wurde.
Doch, wie auf den anderen Seiten bereits ausführlich beschrieben, war der Niedergang der mechanischen analogen magnetischen Aufzeichnung von Tönen und Bildern auch mit der langen AEG Geschichte und der Telefunken Weltgeltung nicht zu stoppen. Auch Studer mußte kurz nach 1990 die Segel fast streichen.