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Die ReVox B77 aus "2015" ist natürlich auch steinalt

nach dem Auastausch des Kondensators

Nur gab es in 2015 mehrere Gründe, unsere beiden B77 durchzumessen und mal den Stand der Dinge zu dokumentieren.

Es ging einfach um die verbliebene heutige Qualität der B77 im Vergleich zu den diversen UHER Royal Geräten, die sich bei uns eingefunden hatten.

Bei der letzten TS1000 von Grundig war ein kleines Messband dabei, mit dem man die Wiedergabe der (Viertelspur-) Wiedergabe- Köpfe überprüfen kann. Stehen die also noch senkrecht oder sind die "bereits" etwas schief ?
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1 kHz vom Generator
Anzeige Vorband
und Hinterband

Speisen wir mal 1 kHz in beide Kanäle ein

Und nehmen wir ein ganz preiswertes Scotch 3M Band auf 18er Spule und schaun wir mal, was da wieder runter kommt.

Es ist ganz einfach, es kommen -2dB gleichermaßen auf beiden Kanälen weniger wieder runter. Das ist nicht normal, denn bei 1 kHz haben wir die Referenz-Frequenz, bei der der Frequenzgang weder angehoben noch abgesenkt wird. Hier müsste der Pegel (theoretisch) absolut genau gleich sein.

Jetzt erhöhen wir auf 10 kHz.

Bei 10 kHz müssten die allermeisten Bänder bei 19cm/s und Viertelspur noch locker mithalten können.


Wir generieren einen Pegel, den wir mit 0dB laut B77-Pegel-Instrument und 19cm/s aufnehmen.

Der Ausgang Vorband auf den PC übertragen zeigt dort -4dB an, Hinterband sind es dann noch -5dB. Das ist erstaunlich und erfreulich gut.

Jetzt erhöhen wir auf 16 kHz.

Das war eine der Frequenzgrenzen, die z.B. für Aufnahmen vom UKW Rundfunk relevant waren. UKW sendete sowieso nur bis maximal 15 kHz.


Am Ende messen wir rudimentäre 1,5db Pegelverlust bei 16 kHz. Das läßt sich hören.


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