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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Der Toni aus der DDR, das war ein genialer Bandgeräte- Aufsatz auf einem ganz normalen Plattenspieler.

Ja, so etwas gab es auch, also nicht nur die Topas Platte-Band Kombination in Luxus- Schatulle. Der Toni war eigentlich ein ingenieurmäßiges Geniestück aus der Mangelwirtschaft eines ausgebremsten Landes, nämlich der DDR von 1953.

 

Als es im Westen die ersten, wenn auch enorm teuren Grundigs gab, da war es drüben in der Zone alles wirklich "mau" (original Sprachgebrauch einer Berliner Schnauze).

 

Es waren dennoch Deutsche, die mit kreativen Ideen aus dem "vorhandenen Nichts" der (sozialistischen) Idealisten ein tolles Teil gezaubert hatten.

 

In Lindenfels steht solch eines sogar auf einem edlen DUAL Plattenspieler (igittigitt) und es klingt verdammt gut, mit Sicherheit besser als des erste BG19. Es jault so gut wie nicht, das mag am edlen Dual liegen, und der Sound ist völlig unerwartet echt begeisterungsfähig. Es war erst 1951, das dürfen wir nicht vergessen.

 

 

Ich habe mit dem Museumschef H. Morckel ca. 15 Minuten Musik angehört, ohne dabei zu verzweifeln, denn es funktioniert nach 50 Jahren wie am ersten Tag.

 

Da könnten unsere alten Grundigs und Telefunkens noch einiges lernen, wenn jetzt in 2006 die Zinkdruckguß- Teller und Schwungmassen verrotten und zu (Zink-) Staub zerfallen. Man nennt das dann Zinkfraß oder auch nur Korrosion.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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