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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Studiobandgerät SJ 103 (Sander&Janzen)

So gab es in der DDR auch richtige dicke große Studio- Tonbandgeräte.

 

Diese Version muß kurz nach dem Krieg gebaut worden sein, denn die Magnetschicht liegt noch außen (alte deutsche Schichtlage), zu sehen an der Bandführung oben über die Köpfe hinweg.

 

DDR Studiotechnik R722

So nach und nach tauchen immer mehr von diesen Maschinen auf. Diese Bandmaschine soll sogar noch recht jung Baujahr 1989 sein.

 

Unser Experte für DDR Studio Bandmaschinen hatte ausgeführt, daß die mehrfach polumschaltbaren Capstan-Motoren ein herausragendes Merkmal der S&J Maschinen waren.

 

In diesen Maschinen vom Typ 722 wurde das Laufwerk bereits vollelektronisch gesteuert und geregelt. Es gab eine IC gesteuerte Logic- Baugruppe und eine elektronische Drehzahlregelung des Capstan Motors. Dabei wurde der Motor über eine Lichtschranken gesteuerte Impulsgebereinheit kontrolliert.

 

Auch die Bandzugsregelung beider Motoren wurde elektronisch über induktive Regelkreise vorgenommen.

 

Die gesamt Elektronik war bereits in Steckkartentechnik ausgeführt.

 

Etwas hat den Autor aber doch erstaunt, es war auf den teilweise handgemalten Schaltplänen nirgends ein Datum eingetragen, weder von der Erstellung der Pläne noch von vorgenommenen Änderungen zum Beispiel. So etwas gab es bei Telefunken und Studer nicht.

DDR Studiotechnik T722

Die Optik der T722 ähnelt den Telefunken Maschinen im Westen. Dies muß ebenfalls ein neueres Gerät sein, die Magnetschicht liegt bereits innen (internationale Schichtlage) und das Band wird somit vorne um die Köpfe herum geführt.

 

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