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Der Tascam DA-38 Digitalrecorder basiert auf der SONY Hi8 Kassette

Dieses in dem Tascam DA-88 und DA-38 verbaute Hi8 Kassettenlaufwerk (mit 8mm Band) war erstaunlich klein und erstaunlich verläßlich und leistungsfähiger als das SONY DAT-Laufwerk von 1985. Außerdem hatte die Kopftrommel bereits 4 Köpfe (VHS hatte anfänglich nur 2 Köpfe) und damit konnte man 8 digitale Audio Kanäle in sehr hoher Qualität (auf CD Niveau) zeitrichtig auf jeweils einer Spur aufzeichnen.

Als der (größere/umfangreichere) DA-88 1994 raus kam, gab es jede Menge hervorragender Kritiken, aber auch Mängelrügen und der DA-88 sollte fast 5.500.- Dollar kosten. Das war für viele Interessenten im Semiprofi-Bereich zu viel. Der 2 Jahre später (1996) gekommene leicht abgeschminkte DA-38 sollte nur noch 3.700.- Dollar kosten und konnte dann doch nahezu das Gleiche wie der DA-88.

Ungewöhnlich für diesen Preis waren 8 separate Burr-Brown analog to digital Wandler sowie weitere 8 digital to analog Wandler gleicher Qualtät. Für 1996 waren diese Burr-Brown Wandler bereits gegen jede Kritik erhaben.

Wichtig war aber, mit normalen 8mm Video 8 Kassetten lief das Laufwerk nicht. Es mußten die Hi 8 Typen sein.
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Was war das Besondere an den DA-88 und DA-38 ?

Der Aufbau der Elektronik war auf dem akteullen Stand der Technik. So gibt es ein Digital-Board oben - mit der zentralen CPU und der gesamten Laufwerkssteuerung und es gibt ein Analog-Board unten drunter, wobei die jeweils 8 analogen Ein- und 8 analogen Ausgänge direkt von diesm Board aus verbunden / beschaltet sind. Auf diesem Board sind die 8+8 Wandlerchips angeordnet und mitten drin ist der TDIF Ein- und Ausgang.

Es gibt keine Pegelregler für die Eingangskanäle und auch nicht für die Ausgangskanäle. Die Vorschaltung eines Mischpultes mit 8 analogen Ausgängen ist Teil des Systems. TASCAM bietet (besser gesagt bot in 1996) mehrere analoge Mischpulte dieser Art an, von 8/8 über 16/8 bis 32/8 an.

Was war die Einschränkug der Recorder (aus heutiger Sicht) ?

Die Recorder "konnten" nur die normale CD-Qualität und ein klein bischen mehr, nämlich maximal 48kHz mit 16 Bit Auflösung.

Die voll professionellen PCM-Recoder hatten deutlich teuere Wandler eingebaut (96kHz mit 24 Bit Auflösung oder noch mehr), benötigten dadurch aber deutliche mehr Bandbreite zum Speichern der 8 Kanäle und natürlich auch mehr Platz auf dem Band (breitere Bänder).
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