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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

ASC baute Bandlaufwerke für Sprachlabors.

Basierend auf dem von Braun eingekauften Chassis des TG 1000 baute ASC für den Nischenmarkt der Schulen und Unis professionelle Sprachlabors, ebenso wie es Revox auch tat. Diese Laufwerke mussten Stunden lang hin und her fahren, ohne daß das Band riß oder verschliß oder aus der Spule raus lief.

 

Es mußte alles absolut idiotensicher sein. Das war nur mit professionellen Dreimotoren- Laufwerken zu schaffen und die Chassis dafür hatte damals nur Braun und Revox für erschwingliches Geld und ein paar Exoten für exotische Preise.

Und die bis zu 16 Einheiten sollten vom (hyperintelligenten und Technik begeisterten) Lehrer überwacht und gesteuert werden (können). So sah der Wunschtraum der Entwickler aus. Und so standen viele dieser Sprachlabors in den Schulen rum, weil die Lehrer alles andere gut konnten, nur nicht mit Tonbandgeräten umgehen. Nur die wenigsten hatten ein Händchen für diese Art von modernster Technik.

Und vom Chefentwickler von BRAUN, Wolfgang Hasselbach hatte ich erzählt bekommen, daß ein noch so guter Lehrer mit 20 Schülern im Sprachlabor schon nach einer Stunde völlig naßgeschwitzt war und dazu auch noch reif für die Anstalt war. Das machten die ein paar Male mit und dann war Schluß.

Dieser Raum stand dann für Jahre leer und wurde irgendwann entsorgt.
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