Die Firma Crown aus Elkhart Indiana baute neben den (sehr teuren) Bandmaschinen auch den berümten Crown DC 300A Endverstärker. Daß es dazu auch noch einen Vorvestärker gab, ist sebstredend. Daß der zwar hypermodern mit zwei ICs bestückt war, dafür aber nur klangliches Mittelmaß, ist ein Nebeneffekt oder auch die "Erfahrung".
Die Crown Bandmaschinen beeindruckten durch ihre gewaltige Optik, also nicht alleine nur durch den in Deutschland angesetzten Verkaufspreis des Importeurs. Die großen Aluspulen, die gewaltigen klobigen Studio-Regler, die riesengroßen Anzeigeinstrumente, jede Menge and Schaltern und Reglern, einfach alles war bis dahin neu für die Hifi-Jünger in Deutschland West.
Wichtig zu wissen ist natürlich, daß wir jungen Fans überhaupt keine Telefunken oder Studer Maschinen vor die Nase bekamen. Selbst auf der Funkausstellung bzw. den Audio-Messen und in Hannover waren die nur spärlichst vertreten.
Und dann dieses Ungetüm hier für ca. 12.ooo Mark. Daß wir das nicht kaufen konnten, war uns bewußt, daß wir es nicht mal klauen konnten bei 90 Kilo Gwicht, das konnten wir damals nur ahnen.