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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Die "Minnesota Mining & Manufacturing" in St. Paul / Minnesota

Die 3M Company produzierte damals schon alles Mögliche und unter anderem auch das weltberühmte Klebeband, sogar heute noch. Es ist das auch hierzulande bekannte Scotch Band.

Und so entwickelte und fertigte 3M als geheime Auftrags- Entwicklung im Sept 1944 das erste US amerikanische Tonband (-Material) für die Firma Brush Development, es sei ein "Klebeband" mit Eisenstaub drauf aber ohne den Kleber, so hieß das damals.

Am Anfang hatte Sie damit große Probleme, noch 1944 sollte 3M nicht wissen, wozu das Ganze gut sei, später nach dem gewonnenen 2. Weltkrieg hatte man ja die super funktionierende PE Vorlage der BASF bzw. AGFA in Wolfen aus Deutschland. Nur, das Wissen und die Mixturen hatten dann aber die "Anderen" auch.
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Daraus entwicklte sich dann recht schnell die größte Magnetband Fertigung der Welt (bis irgendwann "die Anderen" kamen - unter anderem auch die BASF mit ihrem neuen Werk). Und sie hatten bei 3M gute Entwicklungsingenieure und Chemiker, denn diese 3M Bänder waren sehr lange Zeit die Referenzklasse auf allen Schauplätzen dieser Erde.

Es gab kein Rundfunkstudio auf der Welt, das nicht auf 3M vertraute, vor allem in den Anfängen der völlig neuen 2" Videorecorder. Doch die Europäer und vor allem die Deutschen holten schnell auf und mussten die Loorberen dann wieder an die Japaner von Fuji abgeben.
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Und 3M hatte viele Töchter, unter anderen auch die Firma Wollensak und die Firma Revere.

Als Deutsche haben wir nahezu keine Informationen, wann wer wen gekauft oder übernommen hatte, jedenfalls Wollensack firmierte unter dem 3M Logo und baute Hardware oder vertrieb sie auch nur.

Und wären nicht einige dieser für unseren Geschmack recht komischen Geräte über die US-Militärangehörigen und später die amerikanischen "Audioclubs" (das waren riesige Military Stereo- und Hifi- Studios) nach Deutschland gekommen, wir hätten davon nie etwas mitbekommen. Für uns waren sowohl das teil sbiedere teil primitiv einfache Design wie auch die 110 Volt bei 60 Hz regelrecht "schräg", also unverkäuflich.

Doch da gibt es ein Buch über die letzten 100 Jahre der 3M, das werden wir beschaffen, da scheint alles drinnen zu stehen. Und es gibt auch eine Webseite, auf der die Historie ganz gut beschrieben steht.
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