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Philips hatte bei der CC den digitalen Magnetbandzug verpaßt

Die ganz normale Philips CC Technik hatte sich zum Welterfolg empor geschwungen und Philips wie auch SONY waren fast benebelt vor Glück. Doch die analoge Kassette war am Ende ihres Lebens angelangt, sie war von der CD überollt worden. Und jetzt wollte Philips so um 1992 noch mal nachhaken und einen oben drauf setzen mit einer Kombination von analoger Wiedergabe der alten CC Kassetten und neuer digitaler Aufnahme und Wiedergabe von jetzt digital bespielten und mechanisch nahezu baugleichen DCC Kassetten.

Doch der Markt nahm es nicht mehr an. Selbst die komfortablen Laufwerks- Steuerungs- Funktionen für Rechts- und Linkslauf sowie die motorische Ladeschublade konnten die potentiellen Kunden nicht mehr umstimmen. Die CD hatte bereits den Siegeszug angetreten und die Bandkassette hatte enorme Bequemlichkeitsschwächen. Dazu war das Magnetband sowieso gegen äußere Einflüsse recht empfindlich.

Wie gut die einzelnen Spezifikationen der digitalen Kompression und der erreichbaren Hifi-Qualität im Einzelnen waren, ist deshalb nicht mehr von Interesse. Das ganze DCC Konzept wurde nach wenigen Jahren (etwa 1996) komplett eingestampft, sehr ähnlich zu der TED Bildplatte von Telefunken.

Und es hatte bestimmt auch viel Geld verschlungen.

Ein Blick hinein zeigte auch die Schwächen des Designs dieses Gerätes. Alles war aus Plastik und sehr leicht. Von Haptik war da nichts und auf Langlebigkeit war das auch nicht ausgelegt.

Nach meiner Meinung war es einfach nur billig und so konnte das schongar nicht funktionieren.

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