Das Alter geht nicht spurlos an den Bandgeräten vorbei. Und technische Geräte aller Art waren auch nie für ein 40 jähriges Leben konsturiert. Viele Geräte haben somit "Zipperleins" bekommen. Auch die Grundig 200er Serie glänzt mit (mindestens) einem Problem, dem Zinkfraß, verschiedene Zink- Druckguss-Teile zerböseln einfach zu Staub.
Ähnlich wie bei Uher-Bandgeräten (insbesondere dem legendären Uher Report 4000) die Wickelteller aus Plastik einfach Risse bekommen vom Altern und sich damit in drei Teile zerlegen, so ärgerlich ist es, wennn man beim Öffnen eines Grundig TK 220 vor einem "mumifizierten" Innenleben steht. Über die (nicht nur unserer Meinung nach) vermurkste Konstruktion der Mechanik schreiben wir an anderer Stelle.
Gab es das wirklich ? Wir haben nie ein Foto gesehen. Ja, das gab es wirklich, volltransistorisiert sogar.
Super, was Sie hier aufgezogen haben, sehr informativ und schön bebildert. Leider sind Ihnen da, was den Grundig Tonbandgeräte-Bereich angeht, auch kleinere Fehler unterlaufen.
Beispiel: Das Grundig TK 245 hatte nur bis zu Funkausstellung 1967 das magische Auge, zur Funkausstellung gab es das TK 245 (als TK 245 de Luxe) ebenfalls nur noch mit Drehspulinstrument. Auch waren TK 245 und ab 1968 TK 247 zusammen im Grundig-Programm (TK 247 kein Nachfolgegerät des TK 245), ähnlich wie später TK 246/248.
Das TK 241 (Volltransistorgerät) hat es natürlich gegeben, ich habe es selbst im Dezember 1968 neu gekauft. Es sind da noch im Grundig Tonbandbereich andere kleine Fehler, insgesamt gesehen, ist es natürlich ein (für Nostalgiker) Traum.