Das Band drehte ja nur recht langsam und gemütlich mit 4,75cm/s und so konnte man die Kassetten-Halbschalen (innen) oben und unten mit einer glatten "rutschigen" Folie (oder glattem Papier) auskleiden.
Das Band drehte und rutschte so ganz ordentlich innerhalb der Kassette. Diese Technik wurde Zug um Zug weiter eintwickelt, denn die Bänder wurden immer dünner (bis hin zum Sechsfachspielband).
Dann hatte man links und rechts zwei richtige kleine Umlenkrollen auf kleinen Metallachsen vorgesehen und einen Innen-Sechszack in den Spulen-Kernen zum Antrieb durch das Laufwerk. Es war damals nur vorgesehen, die Kassette (immer und ewig) von Hand von oben in das Laufwerk zu drücken und so wurden die beiden Spulen von zwei Achsen von unten zentriert.
Hier im Bild ist schon eine edle Mechanik dieser CC Kassette von Agfa ca. 10 bis 15 Jahre später mit den beiden (weißen) Fangarmen zu sehen. Damit sollte sich das nunmehr extrem dünne Sechfach- Spielband nicht "durch Adhäsion" um die Wickel schlingen können.
In der Schutzhülle im Deckel des Transportkästchens waren zwei Sechszacks vorhanden, die die beiden Spulen beim Transport vor dem Verdrehen sicherten.
Es war "einfach zu einfach" und zu genial, um Erfolg "haben zu dürfen". Und dennoch, "sie" hatte Erfolg, riesigen, gigantischen Erfolg, die Philips CC Kassette.