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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Das TG 60 war eigentlich ein Labormuster und dennoch einmalig zu seiner Zeit.

Preislich lag das Teil von 1963 bis 1965 jenseits von Gut und Böse. Bei DM 1.990.- verging uns Schülern und Studenten sogar die Lust am Schaufenster schnuppern. Und nirgendwo gabs Rabatt, es war irgendwie nahezu hermetisch abgeschottet. Die bei Braun hatten anscheinend auch nicht viele davon. Angeblich wurden bis 1967 nur ca. 1500 gebaut.

 

Und dennoch, es war das erste Hifi Stereo Heimtonbandgerät, daß sich damals optisch wie auch akustisch so wohltuend von den klobigen Grundig- und Telefunken- "Koffern" (sprich Kisten) abhob. Zusammen mit dem TS40 und 2 Stück L450 hing es an der Wand, für damals war das umwerfend modern und zudem klanglich oberes Ende.

 

 

 

Es hatte erstmals 3 einzelne Motoren und eine richtige Tipptastensteuerung, für Heimgeräte war das außergewöhnlich. Es war superflach und optisch so wie alle Braun Geräte dieser Serie rings herum gut gestylt und lag flach auf dem Tisch oder stand hochkant an der Wand. Die damaligen Grundigs waren dagegen üble fette dickbäuchige häßliche Koffer-Kästen und machten auch den ensprechenden Lärm, schon bevor ein erster Ton heraus kam.

 

Noch heute zeitlos elegant, das TG 60.

Hier sieht man, wie edel das Teil aussah. Und damals war es die Sensation im Hifi Bereich wie übrigens fast alle Braun Geräte, denn es waren wieder mal deutsche Perfektionisten am Ruder.

 

Bei Braun hielt man es bis fast zum Ende mit den 5pol DIN Buchsen. Erst, als so ziemlich alle anderen Hersteller auf Cinch (das hatte sicher echte Vorteile) umgestiegen waren, bekamen die letzten Geräte dann auch diese Buchsen mit auf den Weg.

 

 

 

Diese Spulenverriegelung war super.

Die Technik der auf die Motorachse (bzw. die verlängerte Spulen- Teller- Achse) aufschraubbaren Alu- Überwurfmuttern hat sich bis zur ASC 6000 durchgezogen.

 

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