Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .
. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.
Das AEG K8 und das AEG T8
Das K8 wurde etwa 1947 noch in Berlin gebaut und das T8 dann in Hamburg. Es sind nach unseren Informationen Exoten in der Historie der AEG Bandmaschinen gewesen.
Das K8 sieht dazu noch ganz stark nach einem Ableger des alten Vorkriegs AEG K4 oder K7 aus und wurde vermutlich (so verschiedene Zuschriften) aus irgendwelchen Restbeständen (Kriegsmaterial) so um 1947 gebaut.
In der Tonbandsammlung des Herrn Morckel in Lindenfels im Odenwald steht eine erstaunlich gut erhaltene funktionierende 1947er AEG K8 (vom RIAS Berlin) und dazu auch noch eine ebenso funktionierende AEG T8.
Und alle sind betriebsfähig, denn sein ganzer Stolz und Ehrgeiz liegt darin, daß er "sie" alle wieder zum Leben erweckt hat. Das hat, so weit wir bisher wissen, keiner in Europa geschafft. Das ist wirklich außergewöhnlich einmalig.
Das AEG T9
Es gibt da noch einige weitere AEG Geräte, über die wir fast keine Informationen haben. Fangen wir mit dem K9 und T9 an.
Es sind alles Geräte, die die alte deutsche Schichtlage verwendeten, also die Magnetschicht lag im Wickel außen. Das hatte sich 1948 ab dem amerikanischen Ampex 200A geändert.
Das AEG K9, T9 und T9u "riecht" optisch schon etwas nach der AEG M5 Baureihe und die kam so etwa 1955. Der Kopfträger R19 soll auch auf beide Maschinen drauf passen.
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